In Köln stürzt Pferd bei Rosenmontagszug, in Bonn gehen zwei Pferde samt Kutsche durch

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Der traditionelle Kölner Rosenmontagszug musste heute für 20 Minuten angehalten werden. Der Grund war ein Pferd, das wohl aufgrund von Kreislaufproblemen zusammengebrochen war. Und auch in Bonn gab es einen Zwischenfall.

Das Pferd stürzte laut RP online in der Innenstadt und kam zunächst nicht aus eigenen Kräften auf die Beine. Im Internet gehen Videos um, auf denen Helfer eine ganze Weile versuchen, das Pferd zum Aufstehen zu bewegen. Vergeblich. Deshalb wurde ein Kran angefordert. Doch noch ehe dieser zum Einsatz kommen konnte, stand das Pferd schon wieder. Ein Polizeisprecher erklärte, es habe „vermutlich einen Kreislaufkollaps“ erlitten und sei nun in der Tierklinik. Sein Reiter sei unverletzt geblieben.

Erst im Januar dieses Jahres war beschlossen worden, dass lebendige Pferde weiterhin im Rosenmontagszug mitlaufen dürfen. Tierschützer hatten gefordert, dass das aufhören müsse. Jedes Jahr gehen etwa 500 Pferde mit im Rosenmontagszug, manche unter dem Sattel, andere vor dem Wagen.

Pferde gehen mit Kutsche durch

Wie die Rundschau online berichtet, hat es nicht nur in Köln, sondern auch nebenan in Bonn einen Zwischenfall mit Pferden gegeben. Zwei Pferde gingen mit einer Kutsche durch. Dabei wurden neun Personen leicht verletzt, zwei mussten im Krankenhaus behandelt werden. Ein Pferd kollidierte mit einem Auto und beschädigte dieses. Ob den Pferden etwas passiert ist, ist nicht bekannt. Eine Augenzeugin hatte gegenüber der Polizei ausgesagt, dass eines der Pferde geschlagen worden sei. Das wird derzeit noch geprüft.