Jonathan Paget zieht zurück nach Neuseeland

Jonathan Paget und Clifton Promise bei den Weltreiterspielen in Kentucky

Jonathan Paget und Clifton Promise bei den Weltreiterspielen in Kentucky 2010. (© Julia Rau)

Der neuseeländische Vielseitigkeitsreiter Jonathan Paget kehrt England den Rücken und zieht zurück in seine Heimat. Ein Ende und ein Anfang zugleich.

Denn Paget möchte sich in Neuseeland verstärkt der Nachwuchsförderung für die Vielseitigkeit widmen. Seit 2010 lebte der Vier-Sterne-Sieger in England – wie auch seine Landsleute Mark Todd, Andrew Nicholson oder das Ehepaar Paget. Für die eigene Buschkarriere ist das Mutterland der Vielseitigkeit die ideale Basis. Aber in seiner Heimat geht es Paget um eine Karriere anderer Art.

Trainer aus Leidenschaft

„Das Trainieren von Reitern ist etwas, was ich wirklich gerne mache!“, erklärte der noch nicht ganz 33-Jährige im Interview mit Eventing Nation. „Ich möchte ein Weltklassecoach werden und ich bin sicher, das ist der richtige Weg.“ Hier spielt Jonathan Paget auf künftige Aufgabe an: Er wird Bundesnachwuchstrainer beim neuseeländischen Dachverband Equestrian Sports New Zealand (ESNZ).

Nicht das Ende der eigenen Karriere

Zugleich machte Jonathan Paget, der jüngst Siebter beim CCI4* in Pau war, klar, dass er auch weiterhin selbst im Spitzensport mitmischen will. Sein eigenes sportliches Ziel sind die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

Umzug mit Pferden

Mit Paget nach Neuseeland gehen auf jeden Fall sein inzwischen in Rente geschickter Vier-Sterne-Sieger Clifton Promise. Außerdem nimmt er sein Drei-Sterne-Pferd Angus Blue mit, der jüngst in Ballindenisk Zweiter gewesen war.

St.GEORG NEWSLETTER

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.