Kalifornien: Dutzende Rennpferde verlieren ihr Leben in den Flammen verheerender Waldbrände

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Brand, Feuer

Mehrere hunderttausend Menschen sind vor den Waldbränden, die derzeit in der Gegend rund um San Diego wüten, geflohen. Ihre Häuser brannten nieder. Nicht fliehen konnten viele Pferde in der Region.

Es heißt, mehrere Gestüte seien niedergebrannt. Dabei hätten dutzende Renn- und Zuchtpferde ihr Leben lassen müssen. SPIEGEL online zitiert den Wachmann eines Trainingszentrums, auf dem rund 500 Pferde leben. Als das Feuer immer näher kam, habe man beschlossen, die Ställe zu öffnen, damit die Pferde sich selbst retten konnten. Doch Pferde empfinden ihren Stall als Sicherheitszone. Und so war es auch hier. Statt davon zu galoppieren, liefen sie zurück und damit dem Tod entgegen. „Wir versuchten, sie zu vertreiben“, so der Wachmann. „Doch dann sahen sie, wie andere zurückkehrten, und folgten ihrem Herdentrieb.“

Laut besagtem Wachmann gibt es auf der Anlage Ställe, in denen das billigste Pferd 250.000 Dollar wert ist. Wie viele Pferde letztendlich ums Leben kamen, ist noch nicht klar. Die ganze Nacht sollen Helfer sich bemüht haben, die Tiere zu verladen und in Sicherheit zu bringen.

Auch auf der bekannten Rennbahn San Luis Rey Down hatten die Flammen gewütet. Hier, so wird vermutet, sind 30 bis 40 Pferde ums Leben gekommen. Einige konnten sich aber auch auf die Rennbahn flüchten, wo sie in Sicherheit waren.

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