Köln: Kutschenunfall beim Rosenmontagszug

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Der Rosenmontagsumzug in Köln wurde überschattet von einem Unfall der durch durchgehende Pferde vor einer Kutsche verursacht worden war.

Nach Polizeiangaben sind sechs Menschen durch die Kutsche verletzt worden, sie waren aber wohl alle ansprechbar. Noch nicht ganz klar ist allerdings, was denn genau passiert ist. Laut Berichten des Kölner Stadt-Anzeigers, Stand 23.27 Uhr am 12. Februar, soll eine Kutsche eine Menschengruppe erfasst haben. Dabei wurden sechs Personen verletzt.

Andere Berichte sprechen davon, dass die Kutsche später auch gegen eine LKW-Tribüne geprallt sein soll.

Ein Flaschenwerfer?

Augenzeugen berichteten der Polizei, sie hätten gesehen, wie ein Zuschauer eine Flasche nach den Pferden geworfen haben soll. Die Polizei sucht nach der Ursache, warum die Pferde durchgegangen sind.

Rund 45 Minuten stand der Zug still nach dem Ereignis. Ein Zuschauer berichtete dem Kölner Stadt-Anzeiger, wie er den Unfall erlebt hat. Man habe zunächst gedacht, der Kutscher habe aufschließen wollen. „Aber dann wurden die Pferde immer schneller und man merkte: Die gehen durch.“ Der Kutscher habe alles versucht, um die Pferde zu bremsen, aber die Tiere seien immer nur schneller geworden. Bis sie rund 100 Meter weiter von besagter LKW-Tribüne aufgehalten wurden.

Auch die Pferde wurden medizinisch betreut und nach dem Vorfall aus dem Zug genommen.

Pferde im Zug – Tradition oder Wahnsinn?

Schon 2017 hatte es Diskussionen um Pferde im Rosenmontagszug gegeben, nachdem es auch damals Unfälle gab. Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) erklärte in seinem Statement, er sei dagegen, Pferde im Rosenmontagszug zu verbieten. Er denke, entscheidend sei die richtige Vorbereitung. Möglicherweise sei auch die Musik zu laut.

Erstmals hat die Organisation in diesem Jahr einen Ausweis von Reitern verlangt, mit dem sie die Sicherheit garantieren.

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