Lars Windhorst will sich aus der Global Champions Tour zurückziehen

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Keine Global Champions Tour 2020, keine Global Champions League 2020.

Der deutsche Unternehmer Lars Windhorst ist vor kurzem als Investor in die Global Champions Tour eingestiegen. Angesichts der vielen Turnierabsagen aufgrund der Corona-Krise will er nun einen Rückzieher machen – sehr zum Missfallen seiner Geschäftspartner.

Das berichtet die niederländische Zeitung RTL Z. Demnach will Lars Windhorst nun doch nicht mehr in die Global Champions Tour investieren und der US-Amerikaner Frank McCourt, seit 2014 Anteilseigner zusammen mit Gründer Jan Tops, hat Klage gegen Windhorst eingereicht. Angeblich sollte Windhorst 169 Millionen Euro in die Global Champions Tour investieren.

Bereits seit 2018 sei man dabei, den Deal vorzubereiten. Eine entsprechende Pressemitteilung über die Kooperation war schon Anfang des Jahres herausgegeben worden. Es fehlte allerdings noch eine Unterschrift.

Diese will Windhorst nun nicht mehr leisten. Für den Fall eines Rückziehers sah der Vertrag eigentlich vor, dass er 30 Millionen Euro würde zahlen müssen. Doch auch das will er nicht, weil dies seiner Meinung nach angesichts der unberechenbaren Folgen der Corona-Krise nicht angemessen sei.

Das Handelsgericht in Amsterdam hatte geurteilt, dass Lars Windhorst nicht an den Vertrag gebunden sei. Allerdings sollte er sehr wohl die 30 Millionen Euro zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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