Lyndal Oatleys Sandro Boy ist tot

Die im Münsterland beheimatete Australierin Lyndal Oatley hat ihr bestes Pferd verloren.

Der 17-jährige Oldenburger Sandro Hit-Sohn Sandro Boy ist tot. Er verstarb heute während einer leichten Trainingseinheit. Man vermutet, er habe einen Aortaabriss erlitten.

Gegenüber Eurodressage berichtete Lyndal Oatley, die zusammen mit ihrem Ehemann Patrik Kittel einen Ausbildungsstall betreibt, der Wallach habe dem Reiter gerade genug Zeit gelassen, um abzusitzen. Dann habe er sie und Kittel angeschaut und sei gestorben.

„Meine Welt wird sehr leer sein ohne ihn und ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ohne ihn sein wird. Ich werde ihn mehr vermissen als Worte es auszudrücken vermögen.“

Zweifaches Olympiapferd

Sandro Boy war bei weitem das erfolgreichste Pferd in Lyndal Oatleys Karriere. Der Wallach gelangte 2011 in den Stall von Patrik Kittel. Er sollte verkauft werden. Tatsächlich wechselte er den Besitzer, aber nicht die Box. Schon ein Jahr später nahmen Oatley und der schicke Oldenburger an den Olympischen Spielen 2012 in London teil. 2014 gehörten sie zum Team bei den Weltreiterspielen in Kentucky. Darüber hinaus qualifizierten sie sich für das Weltcup-Finale 2016 in Göteborg. Im selben Jahr bestritten sie in Rio ihre zweiten Olympischen Spiele. Das war zugleich das letzte internationale Turnier der beiden. 2017 pausierte Oatley. Aktuell ist sie schwanger.

 

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