Martin Fuchs verliert zwei seiner besten Pferde

Der Schweizer Springreiter Martin Fuchs, Dritter mit der Mannschaft bei den Europameisterschaften in Aachen, muss künftig ohne seine Spitzenpferde Picsou du Chene und Cynar auskommen.

Pisou du Chene oder „Picsi“, wie er im Stall genannt wurde, ist ein zwölfjähriger französischer Wallach v. Le Tot de Semilly-Caloubet du Bois. Ehe er zu Martin Fuchs kam, war Pius Schwizer mit ihm unter anderem beim Weltcup-Finale und den Europameisterschaften 2013 am Start gewesen. Auch Martin Fuchs verbuchte zahlreiche Erfolge auf dem Fuchs. Nun wurde er verkauft und soll künftig von der 31-jährigen Norwegerin Eva Ursin geritten werden. Der Wallach soll ein Lehrmeister für Ursin werden, meldet Fuchs auf seiner Homepage.

Richtig hart trifft Fuchs der Verkauf des achtjährigen Zangersheiders Cynar v. Clarimo. Er ging in den Stall von Jan Tops. Fuchs berichtet: „Es war ein schwerer Entscheid, Cynar zu verkaufen. Doch ich bin überzeugt, dass Cynar seinen Weg zum Championatspferd gehen wird.“ Seine Klasse hatte der Schimmel zuletzt beim Nationenpreisfinalturnier in Barcelona bewiesen, wo er seinen ersten fünf Sterne-Grand Prix mit nur einem Abwurf beendete. Fuchs: „Cynar ist eines der besten Pferde, welche ich je reiten durfte. Er ist sehr komplett und hat einen super Charakter. Bereits als er vor sechs Jahren zu uns in den Stall kam, wurde uns schnell klar, dass er etwas Spezielles hat. Cynar machte eine Null-Fehler-Runde nach der anderen und lernte von Turnier zu Turnier viel dazu. (…) Ich wünsche meinem Liebling Cynar viel Glück und hoffe, ihn schon bald auf Turnieren zu sehen.“ Fuchs sah in Cynar – neben seinem aktuellen Championatspferd Clooney, mit dem er in Aachen dazu beigetragen hatte, dass die Schweizer sich für die Olympischen Spiele in Rio qualifizieren konnten – sein potenzielles Olympiapferd. Bereits Ende Juli hatte Fuchs ein anderes hoch erfolgreiches Pferd abgeben müssen, den Cash and Carry-Sohn Future. Er geht nun unter Pius Schwizer.

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