Massenhausen: Vielseitigkeitsreiter Hans-Heinrich Held tödlich verunglückt

Hans-Heinrich Held, der unter anderem bereits beim CCI**** in Burghley an den Start ging, kam bei einem Reitunfall ums Leben. Nach einer mehrstündigen Suchaktion wurde er leblos in einem Fluss gefunden.

Nachbarn und Bekannte hatten beobachtet, wie das Pferd von Hans-Heinrich Held allein zum Stall zurückgekehrt war. Sie schalteten sofort Polizei und Feuerwehr ein. Auch Hubschrauber beteiligten sich an der Suche. Außerdem machten sich Einsteller, der Bruder Klaus Held und Bekannte aus dem Nachbarstall zu Pferd oder per Auto auf den Weg, um den 57-Jährigen zu suchen. Zunächst blieben die Bemühungen erfolglos. Es wurden zwar frische Hufspuren an einem Durchritt an der Moosach, einem Fluß in der Region, gefunden, doch sehen konnte man den Reiter dort nirgends. Augenzeugen hatten das Pferd  aus dieser Richtung kommen sehen.

Nachdem alle Helfer das mehrere Quadratkilometer große Gelände mehrfach durchkämmt hatten und auch die Rettungshundestaffel angefordert worden war, holte die Polizei zusätzlich die Wasserwacht zu Hilfe. Ortskundige Reiter zeigten ihnen die frischen Spuren und den Durchritt. Der Fluß führte nach starken Regenfällen ungewöhnlich viel Wasser und ging den Rettungskräften, die hineinwateten, bis zur Brust. „In der Nähe des Einritts lag Treibgut“, beschreibt Stallbetreiber Michael Schandl, Nachbar und Augenzeuge. Der Helfer der Wasserwacht habe, nachdem er einmal den Fluß durchquert hatte, das Treibgut zur Seite gezogen und den verunglückten Hans-Heinrich Held gefunden.

Reanimationsmaßnahmen vor Ort blieben erfolglos. Woran der erfahrene Reiter, der Vielseitigkeiten auf Viersterne-Niveau ritt, starb, ist noch unklar.

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