McLain Ward zum US-Reiter des Jahres ernannt

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McLain Ward mit Azur nach seinem letzten Parcours auf dem Weg zum Weltcupsieg 2017 in Omaha. (© von Hardenberg)

Der US-amerikanische Reitsportverband USEF hat seine Jahrestrophäen vergeben. Die prestigereichste Trophy ging ins Springreiterlager.

Die Wahl zum US-Pferdesportler des Jahres ist eine Publikumswahl. Zum ersten Mal konnte Springreiter McLain Ward diese Auszeichnung entgegennehmen. Er hatte 2017 mehrere hoch dotierte Große Preise gewonnen und vor allem den Weltcup in Omaha. Für Ward war diese Auszeichnung umso bedeutsamer, weil in den letzten Monaten zwei für seine Karriere immens wichtige Persönlichkeiten verstorben sind: Bill Steinkraus, sein langjähriger Mentor, und Hunter Harrison, sein Sponsor, dem er unter anderem Erfolgspferd HH Azur verdankt.

Ward gab die Auszeichnung gewissermaßen weiter: „Ohne das Pferd wäre das alles nicht möglich. Ihm verdanken wir unser Leben. Sie geben uns so viel und verlangen dafür nicht mehr als ein bisschen Freundlichkeit. Ich glaube, Menschen und Pferde haben eine Verbindung, die sie immer wieder aufeinander zu führt. Ich denke, auf ihre Weise wissen sie, dass wir sie brauchen und sie sind gerne unsere Partner, sei es bei der Arbeit oder im Sport. Wir müssen uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, das Privileg mit Pferden zu leben und zu arbeiten niemals als selbstverständlich zu erachten. Wir dürfen nie unsere Wertschätzung dafür verlieren, was sie uns im Laufe der Geschichte gegeben haben und müssen sicherstellen, dass ihre Bedeutung in der Gesellschaft nicht verschwindet. Das ist unsere größte Verantwortung als Pferdesportler.“

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