Nach Badminton-Sturz ist Emily Gilruth auf dem Weg der Besserung

Vielseitigkeit

(© www.toffi-images.de)

Bei den Badminton Horse Trials war die Britin Emily Gilrush nach einem Sturz mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus abtransportiert worden. Diagnose: Schädel-Hirn-Trauma. Nun gibt es gute Nachrichten!

Der zuständige Vielseitigkeitsverband British Eventing hat heute ein Statement veröffentlicht, in dem es heißt, dass Emily Gilruth heute die Intensivstation des Southmead Hospital in Bristol verlassen konnte. Sie wurde auf die neurologische Station verlegt. Wörtlich heißt es: „Emily macht stetige Fortschritte und die Familie möchte sich bei all jenen bedanken, die sie mit ihren Nachrichten unterstützt haben, und bei dem Krankenhausteam für die wunderbare Versorgung.“

Fortschritte

Nach einem Sturz an Hindernis drei gleich zu Anfang der Strecke des CCI4* in Badminton war Emily Gilruth per Hubschrauber in die Klinik geflogen worden, wo man dann ein Schädel-Hirn-Trauma diagnostizierte. Das britische Magazin Horse & Hound berichtet, vier Tage nach dem Unfall konnte die Reiterin wieder selbstständig atmen und sie hat erstmals die Namen ihrer Kinder ausgesprochen. Tags darauf stand sie wieder und konnte etwas trinken. Vergangenen Freitag saß sie bereits wieder in einem Stuhl und konnte ein Eis essen. Gestern sprach sie wieder leise, lächelte und saß eine ganze Weile auf einem Stuhl. Inzwischen konnten alle Schläuche entfernt werden.

Erfahrenes Paar

Im vergangenen Jahr war Emily mit dem 14-jährigen Topwood Beau schon einmal in Badminton am Start gewesen. Damals waren die beiden ohne Hindernisfehler durch den Cross gekommen, aber vor dem Springen wurde das Pferd zurückgezogen. Emily reitet Topwood Beau seitdem er drei Jahre alt ist.