Nach Unglück in Pforzheim: Dorothee Schneider mit Schlüsselbeinbruch

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Dorothee Schneider, hier auf Showtime bei der Vorbereitung in Rio im Vorfeld der Olympischen Spiele 2016. (© Pauline von Hardenberg)

Ein schreckliches Unglück ereignete sich am vergangenen Sonntag beim Turnier in Pforzheim, als Dorothee Schneiders Stute Rock’n Rose während der Siegerehrung verstarb. Auch die Reiterin musste ins Krankenhaus.

Der Schock war groß: Während der Siegerehrung beim Turnier in Pforzheim bracht Dorothee Schneiders Stute Rock’n Rose zusammen und starb. „Rosi“, so der Stallname der Rubin Royal-Tochter, wurde 17 Jahre alt. Als Todesursache wird ein Aortaabriss vermutet. Acht Jahre lang, seit 2013, gehörte Rosi zum Team Schneider in Framersheim.

Dorothee Schneider stürzte ebenfalls, als Rock’n Rose zu Boden ging. Dabei brach sie sich das Schlüsselbein, wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) meldet. Sie wird von Mannschaftsarzt Dr. Manfred Giensch betreut, der meint, sie könne in 14 Tagen wieder reiten.

Das sei allemal noch rechtzeitig, um sich mit ihren drei Kaderpferden Showtime, Sammy Davis Jr. und Faustus für die Olympischen Spiele zu empfehlen, betont Bundestrainerin Monica Theodorescu, die auch sagt: „Das ist eine ganz schreckliche Erfahrung für Dorothee!“

Ansonsten sieht sie vor allem Dorothee Schneiders Gesundheit im Fokus: „Es ist früh im Jahr und noch Zeit bis zur Nominierung. In den kommenden Wochen stehen einige Turniere auf dem Programm, bei denen sich Dorothee mit ihren Pferden für Tokio empfehlen und qualifizieren kann. Wichtig ist aber, nichts zu überstürzen, damit der Bruch in Ruhe heilen kann.“

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