NRW: Tötung von „Problemwölfen“ soll möglich werden

Wolf

(© www.st-georg.de)

Besonders am Niederrhein waren zuletzt immer wieder Übergriffe von Wölfen auf Nutztiere und auch Ponys verzeichnet worden. Nun reagiert das Land Nordrhein-Westfalen.

Wie der WDR meldet, soll NRW eine Wolfsverordnung bekommen, die es ermöglich, die sogenannten „Problemwölfe“ zu schießen. Ein entsprechender Antrag sei heute, am 26. Januar, im Landtag beschlossen worden und die Umweltministerin Ursula Heinen-Esser soll „im Frühjahr“ eine entsprechende Verordnung vorlegen.

In Niedersachsen gibt es bereits eine ähnliche Regelung, gegen die Naturschutzverbände jedoch Klage erhoben haben. Wölfe stehen unter strengem Artenschutz. Darum war der Abschuss von Wölfen, die immer wieder Weidetiere angefallen haben, bislang in NRW nicht möglich. Das soll mit der geplanten Verordnung, also einer verbindlichen Rechtsnorm durch das Land, nun anders werden.

In NRW ist unter anderem die Wölfin „Gloria“ zuhause, der nachgesagt wird, immer wieder für Attacken auf Weidetiere verantwortlich zu sein. In Summe sind acht Ponys in der Region ums Leben gekommen, in der das Rudel um Gloria ansässig ist, davon sechs im vergangenen Herbst.