Ostthüringen: Fünf Pferde wahrscheinlich durch Pferderipper schwer verletzt

Symbolfoto Weide

(© www.toffi-images.de)

Am vergangenen Wochenende wurden vier Pferde auf zwei verschiedenen Weiden sehr wahrscheinlich von einem Pferderipper schwerst misshandelt, überlebten aber teils schwer verletzt.

Das meldet Antenne Thüringen. Auf einer Weide in Rudolstadt wurde ein zweijähriges Pferd mit einer 70 Zentimeter langen Schnittwunde am Bauch aufgefunden. Das Pferd hatte Glück im Unglück: Die Bauchdecke wurde nicht durchtrennt, so dass die Organe unversehrt geblieben sind. Der Tierarzt sagte bei der Untersuchung, die Verletzung könne von einem Messer stammen. Die Tat muss sich in der Nacht vom 16. auf den 17. September ereignet haben. Das Pferd stand auf einer Weide am Rande der Bundesstraße 88 in der Nähe der Tankstelle am Ortausgang von Rudolstadt in Richtung Jena.

In derselben Nacht kam es auch zu der zweiten Tat, diesmal auf einer Weide in Schkölen im Saale-Holzland-Kreis. Dort wiesen vier Stuten Stichverletzungen an Hinterbeinen und Flanken auf. Zudem seien sie sehr verängstigt gewesen. Die bestürzende Aussage der hinzugezogenen Tierärztin: Die Wunden wirken so, als seien sie „mit einer Harke oder ähnlichem in die Haut gehackt worden“.

Die Polizei sucht Zeugen. Erste Stimmen haben sich bereits gemeldet, die in der Nähe der Weide der vier Stuten am Abend gegen 21 Uhr einen dunklen Kombi über ein abgeerntetes Maisfeld haben fahren sehen wollen. Der Beschreibung nach, soll er „abgerundet“ sein. Die Polizeisdienststelle ist dankbar für jeden Hinweis unter der Telefonnummer 03641/811123.

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