Pferd auf Weide in Schleswig-Holstein wurde mutwillig schwer verletzt

Symbolfoto Weide

(© www.toffi-images.de)

In Hohenfelde, im Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein, ist ein Pferd auf einer Weide wahrscheinlich beschossen worden. Die Polizei vermutet, der Schütze habe eine Armbrust oder ähnliches verwendet. Es werden dringend Zeugen gesucht.

Das betroffene Pferd ist eine 14-jährige Holsteiner Stute. Sie stand in einer Herde auf einer Weide in der Straße „Dauenhof“ in der Gemeinde Hohenfelde. Die Tat muss sich zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen ereignet haben. Da stellte die Halterin des Pferdes eine auf den ersten Blick kleine Verletzung seitlich des Auges fest.

Zunächst habe sie das für eine Schürfwunde gehalten. Aber als sie später noch mal nach der Stute sah, hatte sich eine große Schwellung im Gesicht des Pferdes ausgebreitet. Eine Tierärztin wurde geholt, die dazu riet, die Verletzung röntgenologisch abklären zu lassen.

Dabei stellte sich heraus, dass eine 7,5 Zentimeter lange Metallstange im Kopf der Stute steckte. Das Pferd wurde operiert und der Gegenstand entfernt. Es ist aber noch unklar, ob das Auge des Pferdes zu retten ist.

In der Polizeimeldung heißt es: „Laut derzeitigen Erkenntnissen dürfte das Tier mit einer Armbrust oder einen ähnlichen Waffe beschossen worden sein.“

Die Polizei sucht dringend nach Zeugen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Dienststelle in Horst unter Tel. 04126/38404 entgegen.

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