Pferderennen: Die Queen und ihr Millionengeschäft

Wie machen die das bloß, scheint Queen Elizabeth II. sich hier gerade zu fragen.

Queen Elizabeth II (unten links) bei der Vielseitigkeits-EM 2015 in Blair Clastle. (© Pauline von Hardenberg)

Queen Elizabeth II. ist eine Pferdefrau durch und durch, das ist kein Geheimnis. Noch heute steigt die 93-Jährige selbt in den Sattel ihrer geliebten Fellponys. Was vielleicht nicht jeder weiß: Ihre Majestät hat mit dem Pferdesport bereits Millionen verdient.

Genau genommen soll die britische Königin in den letzten drei Jahrzehnten ganze 7,7 Millionen Pfund mit Pferderennen verdient haben. Umgerechnet sind das rund 8,8 Millionen Euro. Diese Zahlen hat die britische Zeitung Daily Mail kürzlich veröffentlicht. Neben Pferdewetten stammt das Geld von einigen sehr erfolgreichen Rennpferden aus dem Besitz von Queen Elizabeth II.

Den ersten Sieg als Pferdebesitzerin feierte die Queen bereits 1953, als Choir Boy den Royal Hunt Cup gewann. Ein Jahr zuvor hatte die damals erst 26-Jährige den Zucht- und Rennbestand ihres verstorbenen Vaters geerbt. Bis heute haben die Pferde der Queen mehr als 500 Rennen gewonnen.

Erfolgreichstes Rennpferd aus dem königlichen Stall war bisher der Hengst Carlton House. Der Street Cry xx-Nachkomme hat allein rund 875.000 Euro zusammen galoppiert. In Ascot, einer der traditionsreichsten Rennbahnen in England, die nur eine Kutschfahrt vom Schloss Windsor entfernt liegt, ist sogar ein Rennen nach der Queen und ihrem Vater benannt: die King George VI and Queen Elizabeth Stakes, auch kurz King George genannt.

Neben dem Rennsport widmet sich die britische Königin aber auch der Pferdezucht. Ihr Gestüt, das Royal Stud, ist auf dem Sandringham Anwesen in Norfolk angesiedelt. Seit fast 20 Jahren steht ihr dort John Warren als Berater zu Seite. Über seine Arbeitgeberin sagt er: „Sie wäre eine hervorragende Trainerin geworden. Das Wohl der Pferde kommt für sie immer zuerst. Wenn es um die Gesundheit ihrer Tiere geht, könnte ich sie Tag oder Nacht anrufen.”

Quellen: Daily Mail, Deutscher Galopp

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