Eine Sandro Hit-Enkelin für Vielseitigkeitsreiter Phillip Dutton

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Yannick Dirou und California d'Horset im Cross von Lion d'Angers 2018. (© facebook.com/Solène Bailly Photos)

Phillip Dutton, Bronzemedaillengewinner der Vielseitigkeit bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, hat ein neues Pferd im Stall. Dessen väterliche Abstammung würde zunächst nicht unbedingt auf eine Karriere im Busch hinweisen, aber es hat seine Qualitäten dort bereits demonstriert.

Als der US-amerikanische Vielseitigkeitsreiter Philipp Dutton 2016 Einzelbronze in Rio gewann, konnte er live miterleben, wie Sandro Hit-Nachfahren im Gelände sind. Damals schnurrte Christopher Burtons Santano II über den Cross von Rio, als sei es ein Stil-Geländeritt, um am Ende Fünfter zu werden. Nun hat Dutton selbst ein Pferd mit S-Blut im Stall: die jetzt siebenjährige Selle Français-Stute California d’Horset v. Soliman-Trophee du Rozel.

Die Stute hat noch nicht viel Erfahrung in internationalen Prüfungen, aber wo sie auftrat, demonstrierte sie ihr Talent: Ihre internationale Premiere feierte California beim CICYH* in Pompadour, das sie mit ihrem Dressurergebnis (24,2 Minuspunkte) plus zwei Strafpunkten für Zeitüberschreitung im Parcours gewann.

Wenige Wochen später ging sie bei den Weltmeisterschaften der jungen Vielseitigkeitspferde an den Start (CCI*), erhielt 25,4 Minuspunkte in der Dressur und hatte im Springen nur noch einen weiteren Strafpunkt für Zeitüberschreitung. Am Ende wurde sie Fünfte. Geritten wurde sie bei diesen Gelegenheiten von ihrem bis dato-Besitzer Yannick Darou.

Nun ist die Stute bereits gut in den USA gelandet. Ein Besitzerkonsortium hatte sie für Dutton erworben. Der freut sich jetzt darauf, sie in den kommenden Monaten kennenzulernen. Turnierpläne hat er noch nicht gemacht. Aber auf Facebook schwärmt Dutton:

„Sie ist eine fantastische Athletin und ein idealer Typ für ein Vielseitigkeitspferd. Sie ist noch sehr grün, aber ich freue mich wirklich darauf, sie weiterzuentwickeln und mit ihr zusammenzuwachsen. Ich hatte noch nie eine wirklich gute Stute in meiner Karriere. Es wird also spannend sein zu sehen, wie weit wir kommen.“

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