René Tebbel legt unfreiwillige Turnierpause ein

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Zipper unter René Tebbel bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. (© Pauline von Hardenberg)

Diese Meldung gehört in die Rubrik „was wurde eigentlich aus …“. Denn seitdem René Tebbel mit Zipper bei den Olympischen Spielen in Rio positiv auffiel, war es still geworden um den „Ukrainer aus Emsbüren“. Die dpa hat nachgefragt.

René Tebbel, der sich Ende 2014 entschlossen hatte, die ukrainische Staatsbürgerschaft anzunehmen, um für Alexandr Onischenko reiten zu können, war seit den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nicht mehr auf dem Turnier gewesen. Der Grund: „Die Pferde, die ich zuletzt geritten bin, sind alle verkauft.“

Zipper in die USA

Bekanntlich war der Multimillionär Alexandr Onischenko im vergangenen Jahr aufgrund diverser Delikte festgenommen worden. Den Großteil seiner Pferde hatte er in diesem Zusammenhang an Paul Schockemöhle verkauft, der diese seinerseits weiter veräußert hat. So gelangte z.B. Tebbels Olympiapferd Zipper in die Hände des US-Amerikaners Quentin Judge, der auch schon andere hoch talentierte und erfolgreiche Pferde wie Copin van de Broy von Marcus Ehning und Conrad von Gregory Wathelet zum Reiten bekommen hatte.

Nach vorn geblickt

Mit Blick in die Zukunft sagt Tebbel: „Jetzt muss ich junge Pferde aufbauen.“ Er will weiter für die Ukraine an den Start gehen, wenn er passende Pferde hat. Einstweilen konzentriert er sich auf die Trainertätigkeit, unter anderem für seine erfolgreichen Kinder Maurice und Justine.

www.welt.de/dpa

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