Spendenaktion von Coolmore & Co. für schwer verletzten Kevin Babington

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Coolmore Stud versteigert einen Freisprung seines viel versprechendsten Junghengstes, Gleneagles. (© www.coolmore.com)

Ende August war der irische Springreiter Kevin Babington (51) bei den Hampton Classics in den USA schwer gestürzt und hatte sich dabei gravierende Verletzungen der Wirbelsäule zugezogen. Nun wurden verschiedene Spendenaktionen ins Leben gerufen, um ihn finanziell zu unterstützen, unter anderem vom Coolmore Stud.

Kevin Babington vertrat Irland bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen, wo er Vierter der Einzelwertung wurde. Außerdem holte er 2001 EM-Mannschaftsgold. Er lebt und arbeitet mit seiner Frau und seinen Töchtern in den USA.

Hier ist auch der Unfall passiert. Bei der Hampton Classic Horse Show ritt Kevin Babington eine Qualifikation für den Großen Preis, als der Sturz passierte. Seinem Pferd ist nichts passiert, aber Babington musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus in New York geflogen werden.

Die Ärzte diagnostizierten eine Verletzung der Halswirbelsäule. Babington wurde operiert, um die Halswirbelsäule zu stabilisieren und hat die OP gut überstanden. Aber bis er wieder gesund ist, ist es noch ein langer Weg. Darum wurden verschiedene Spendenaktionen ins Leben gerufen, um die Familie zu unterstützen.

Unter anderem hat das berühmte Vollblutgestüt Coolmore sich an der guten Sache beteiligt. Sie spenden einen Freisprung (ohne Lebendfohlengarantie) des viel versprechenden Junghengstes Gleneagles, einen Galileo-Sohn, der als Zwei- und als Dreijähriger Champion war.

Der Freisprung kann noch bis zum 18. September um 17 Uhr ersteigert werden, die Erlöse kommen Kevin Babington zugute. Das jeweils höchste Gebot wird täglich auf der Website des Gestüts und über die sozialen Medien veröffentlicht. Das derzeit höchste Gebot hat William Kennedy abgegeben: 35.000 Euro.

Infos: www.coolmore.com

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