Springreiter Andreas Kreuzer verlässt den Stall von Otto Becker

Einst ein Erfolgspaar: Andreas Kreuzer und der viel zu früh verstorbene Mecklenburger Chacco Blue.

Der Mecklenburger Chacco Blue v. Chambertin hat sich unter Alois Pollmann-Schweckhorst und Andreas Kreuzer im internationalen Sport bewiesen und verstarb viel zu früh. Nun führt er die Weltrangliste der Springvererber an. (© Julia Rau)

Rund zwei Jahre lang war der 24-jährige Andreas Kreuzer als Bereiter beim Bundestrainer der Springreiter, Otto Becker, beschäftigt. Nun ist er auf der Suche nach neuen Herausforderungen.

Wie genau diese aussehen sollen, ist allerdings noch unklar. Ende September wird Kreuzer den Stall Becker verlassen. „Ich werde mit jetzt die Zeit nehmen und dann hoffentlich die richtige Entscheidung treffen, wie es in Zukunft weitergeht“, zitiert Pferdesport International den Springreiter.

Ehe Kreuzer bei Otto Becker anheuerte, war er bei Paul Schockemöhle beschäftigt. Dort bekam das bereits in Junioren- und Junge Reiter-Jahren erfolgreiche Talent unter anderem Schockemöhles Liebling Chacco Blue zu reiten. Mit ihm gelang Kreuzer der große Durchbruch beim CHIO Aachen 2011, wo die beiden Dritte im Großen Preis wurden. Zuvor hatte das Paar schon den Großen Preis von Neumünster für sich entschieden. Danach wechselte Kreuzer zu Becker. Hier lief es dann nicht mehr ganz so gut. Beim CHIO Aachen stürzte Kreuzer schwer und zog sich Verletzungen an der Halswirbelsäule zu. Die Sache ging verhältnismäßig glimpflich ab, dennoch blieben die großen Erfolge aus. Dennoch, für seine berufliche Neuorientierung „gebe es keinen speziellen Grund“. Er sei noch jung und müsse noch viel lernen. Darum habe er es „einfach an der Zeit gefunden, vielleicht eine neue Heruasforderung anzunehmen“, die ihn „vielleicht auch sportlich noch einen Schritt weiter nach vorne bringt.“

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