Springreiter Cian O’Connor bietet achtjährigem Jungen mit Supertalent ein Praktikum an

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Mannschaftseuropameister Cian O’Connor war so beeindruckt vom Bild eines achtjährigen Jungen, der mit seinem Pony eine 1,40 Meter hohe Hecke überwindet, dass er ihm spontan anbot, bei ihm anzuheuern.

James Cleary ist acht Jahre jung, hat ein Pony namens Little Paddy Brown und reitet gerne mit seinem Vater und seinem Onkel, einem Jockey, in seiner Heimat Irland durchs Gelände. Neulich war er mal wieder mit ihnen bei einer Jagd dabei, als eine massive Hecke vor dem Feld auftauchte, rund 1,40 Meter hoch. Während einige Erwachsene es vorzogen, einen anderen Weg zu nehmen, segelten James und sein Pony in perfekter Manier über den Riesensprung.

Paul Cleary, James‘ Vater, berichtete, an diesem Tag seien nur drei Reiter über diese Hecke gesprungen – und James. „Das ist es, was James ausmacht“, so sein Vater. „Er ist so mutig und unbekümmert.“ Genau wie sein Pony. Das ist nämlich auch erst drei Jahre alt. Und wird seit dem Tag des Anreitens von James ausgebildet. Es ist aber nur eines von drei Ponys, um die James sich jeden Tag nach der Schule kümmert. Er reitet seit er drei Jahre alt ist und ist ein echtes Naturtalent.

Cian O’Connor entdeckte das Foto von dem James Cleary und seinem Pony und war so angetan, dass er dem Jungen ein Stipendium anbot, wenn er eines Tages in seinem Stall trainieren wolle. „Ein unglaubliches Foto des achtjährigen James Cleary von diesem Wochenende, das großartigen Mut zeigt, einen super Sitz und Gleichgewichtsgefühl über eine riesige Hecke.“ Er meint, vielleicht wäre diese Art Horsemanship einer der Schlüsselfaktoren, warum Irland immer wieder so gute Reiter hervorbringt.

Die Eltern haben sich über die Auszeichnung des Mannschaftseuropameisters gefreut. James‘ Vater Paul erklärte: „Das wäre eine Wahnsinnsmöglichkeit. Es wäre alles, wovon James träumt.“ Per WhatsApp hat man schon Kontakt zu Cian ‚Connor aufgenommen. Im Sommer wollen sie sich treffen.

Quelle: www.dailymail.co.uk

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  1. Christine Vitzthum

    Lese ich richtig, ein 3jähriges Pony auf einer Jadt zu reiten! Und dann noch über eine 1,40 m Hecke. Eher das Gegenteil von horsemanship und nicht mutig sondern absolut verantwortungslos.

  2. Sabine Brandt

    eine frage des sachverstands,
    keine frage des zeitgeists.

    vor hundert jahren war die jagd die übliche gebrauchspferdeprüfung für 3jrg pferd ein trakehnen.
    eine sehr sinnvolle sportprüfung.
    damals hat man in trakehnen harte und gesunde sportpferde gezüchtet, die vermutlich älter wurden, als unsere überzüchteten kandidaten heutzutage.

    wenn die briten und iren ihre jungen pferde heute noch artgerecht im pulk anreiten, dann ist das horsmeanship durch und durch. jedes 3jrg pferd oder pony besser im jagdfeld aufgehoben als jeder 4 und 5jährige im longenzwirbel deutscher reithallen.


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