Takashi Haase verlässt die Station Maas J. Hell

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Philipp Schulze und Colcannon (© Bugtrup)

Der schon lange in Deutschland beheimatete Japaner Takashi Shibayama Haase verlässt die Hengststation Maas J. Hell und sieht neuen Aufgaben entgegen. Ab Montag ist jemand anders für den Beritt der Hell-Pferde zuständig.

Rund vier Jahre lang war Takashi Haase als Reiter für die Hengststation Maas J. Hell tätig. Insbesondere mit dem Hengst Canstakko feierte er diverse Erfolge in dieser Zeit. Zudem ebnete er den jungen Hoffnungsträgern der Station wie beispielsweise Central Park den Weg in den Sport. Den achtjährigen Casall-Sohn stellte Haase sowohl in Springpferdeprüfungen vor als auch zuletzt in Klasse M**. Sein letztes Turnier ging der Rappe allerdings bereits unter seinem zukünftigen Reiter.

Das wird ab Montag Philipp Schulze sein. am 1. November übernimmt der 40-Jährige die Aufgaben von Takashi Haase bei Hell. Seit Februar 2021 hat Schulze einen Sportstall in Ellerhoop. Die Pferde von Hell betreut er zusätzlich. Schulze ist Pferdewirt Reiten sowie auch Zucht und Haltung. Gelernt hat er bei Gilbert Böckmann.

Neben Central Park kennt er auch andere Pferde von Hell bereits. So sei der fünfjährige Cornet Obolensky-Sohn Colcannon, den er im Sommer bereits fürs Bundeschampionat qualifizieren konnte, sein „Leib- und Magenpferd“, sagt Schulze.

Haase kommentierte seinen Weggang: „Ich freue mich auf die Selbstständigkeit und darauf, gemeinsam mit meiner Lebensgefährtin in Ottendorf zu arbeiten, aber ich verlasse hier auch ein nettes Team und die Pferde. Ich habe sehr viel über das Deckgeschäft und die Abläufe in einem Hengststall kennengelernt und das erhöht auch die Aufmerksamkeit für Hengstnachkommen und Zucht generell. Die Sporterfolge mit Canstakko gehören außerdem zu meinen besten Erfahrungen. Zudem konnte ich sehr viele neue Kontakte knüpfen in diesen vier Jahren.“