Tobias Meyer ohne Greatest Boy und die anderen „H-Pferde“

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Tobias Meyer und Greatest Boy-H (© von Korff)

Wie spring-reiter.de zuerst berichtet hat, ist Tobias Meyer wieder in Deutschland – jedoch ohne seine besten Pferde, allen voran Greatest Boy-H.

Tobias Meyer hat den Stall der Familie Heinrichs, für den er in der letzten Zeit hoch erfolgreich im Einsatz gewesen war, verlassen und wird laut spring-reiter.de nun wieder für seinen alten Arbeitgeber in den Sattel steigen, das Gestüt Sprehe. Unter anderem hatte Meyer seinerzeit Marcus Ehnings WM-Fünften Stargold zum „Warendorfer Youngster-Champion“ gemacht, also zum Bundeschampion der siebenjährigen Springpferde. Auch für Alexander Onischenko soll Meyer Pferde reiten.

Als Begründung für seinen überraschenden Weggang von der Familie Heinrich, die in Weert in den Niederlanden ihren Stall hat, sagte Meyer gegenüber spring-reiter.de, dass er wieder nach Deutschland wollte, weil „Familie, Freunde, alles hier“ sind. Auch solle seine Tochter hier in Deutschland zur Schule gehen.

Wir haben bei Familie Heinrich nachgefragt, warum das Verhältnis auseinander gegangen ist. Allerdings wollte man sich zu den Gründen „nicht öffentlich“ äußern. Die Pferde sollen aber weiterhin im Sport gehen. Nur unter wem, auch dazu könne man nichts sagen.

Erfolge

Besonders mit Greatest Boy-H war Tobias Meyer eigentlich bei jedem Turnierstart mindestens einmal im Geld. Im Nationenpreis von Hickstead lieferten die beiden drei Nullrunden für Deutschland lieferten – drei, weil Meyer für Deutschland ins Stechen ging. 2021 waren die beiden Deutsche Meister. In diesem Jahr gehörten sie erstmals zum Global Champions Tour-Zirkus und waren auf Anhieb mehrfach gut platziert. Ebenfalls bemerkenswert: die zwei Siege in der Aachener Youngster Tour mit Celebrity-H.