Verden: Foto-Ausstellung „Lichtritte“ von Fotografin Maresa Mader beginnt

Lichtritte_Foto Maresa Mader

Stimmungsvolle Fotografien wie diese stellt Maresa Mader im Deutschen Pferdemuseum in Verden aus. (© Deutsches Pferdemuseum e.V.)

Schatten, einfallendes Sonnenlicht und Nebel schaffen eine stimmungsvolle Kulisse für die Fotografien von Diplom-Designerin Maresa Mader. Die schwierigsten Lektionen der Dressur wurden Mader von Anja Beran, eine der bekanntesten Ausbilder der klassischen Dressur und ihren Berittpferden präsentiert. Das Ergebnis sind imposante Eindrücke majestätisch anmutender Pferde.

Ab dem Jahr 2020 bietet das Deutsche Pferdemuseum in Verden eine neue Ausstellungsreihe an. Ausgewählte zeitgenössische Künstler können dort ihre Arbeiten im Rahmen einer Kabinettausstellung der Öffentlichkeit präsentieren. Jeweils sechs Wochen lang dauern die Ausstellungen, die neben Fotografie auch Malerei und Skulpturen beinhalten können – stets liegt der Fokus dabei auf dem Thema „Pferd“.

Die Stuttgarter Fotografin und Diplom-Designerin Maresa Mader präsentiert als erste Künstlerin ihre Werke. Die Ausstellung trägt den Titel „Lichtritte“ und kann vom 04. Februar bis zum 15. März 2020 besichtigt werden.

Deutsches Pferdemuseum e.V.

Die Stuttgarter Fotografin Maresa Mader vor zwei ihrer Fotografien. (© Deutsches Pferdemuseum e.V.)

Protagonisten der Fotografien sind Dressur-Ausbilderin Anja Beran, ihre Bereiterin Vera Munderloh und unterschiedliche Pferde verschiedenen Ausbildungsstandes. Das Gut Rosenhof in Bidingen in Bayern diente als Location für die Aufnahmen. Die besondere Lichtsituation lässt die Pferde noch majestätischer und anmutiger aussehen, als es ohnehin in ihrem Naturell liegt.

Schwierigste Lektionen in vollkommener Harmonie festgehalten

Piaffe, Passage, spanischer Schritt – die schwierigsten Lektionen der klassischer Dressur wurden von Anja Beran, Vera Munderloh und den Pferden unterschiedlicher Rassen präsentiert und von Maresa Mader im richtigen Moment eingefangen. Anja Beran ist nicht nur Reitern ein Begriff, die sich der klassischen Dressur verschrieben haben. Durch ihre Vorträge, Lehrfilme und Publikationen erreicht sie ein großes Publikum.

Der St.GEORG war 2018 zu Besuch bei Anja Beran und hat sich einen Eindruck von ihrer Arbeit gemacht.

„Wenn etwas nicht leicht ist, ist es nicht gut!“, sagte Beran gegenüber dem St.GEORG in der Ausgabe 03/2018. Im Alter von 15 Jahren lernte die Dressurausbilderin in Portugal bei Luis Valença die dortige klassische Reitweise kennen.

Berans Berittpferde werden von nationalen wie internationalen Kunden in ihre Obhut gegeben und bis zu den höchsten Lektionen der klassischen Dressur gefördert. Gemeinsam mit ihrer Bereiterin Vera Munderloh stellte sie Fotografin Maresa Mader Pferde ihres jeweiligen Ausbildungsstandes entsprechend vor.

Mader ist ihrerseits bereits seit 2010 in der Fotografie tätig. Sie arbeitet national und auch über die Landesgrenzen hinaus in verschiedenen Bereichen. Ihr Fokus liegt aber in der Pferdefotografie, insbesondere der klassischen Dressur – ihre Faszination für die Arbeit für „Lichtritte“ drückt die Stuttgarterin so aus: „Scheinbar mühelos piaffieren sie an einem exakt definierten Punkt, passagieren durch eine Lichtbahn oder galoppieren im Außengalopp auf dem dritten Hufschlag, weil das aus Kameraperspektive am besten aussieht. Dabei strahlen sie eine Leichtigkeit aus, die mich auch nach vielen Jahren der Zusammenarbeit immer noch verblüfft. Ihre Art der Reiterei ermöglicht es mir, die Reitkunst in meiner Fotografie festzuhalten.“ Viele ihrer Fotografien finden sich in Magazinen, Fachbüchern und Bildbänden wieder.

Vom 4. Februar bis zum 15. März 2020 können sich Interessierte die Kabinettausstellung „Lichtritte“ ansehen. Sie findet in der Stallgasse des Deutschen Pferdemuseums statt.

• Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10.00 bis 17.00 Uhr

• Eintritt: 5,- Euro für Erwachsene, 2,- Euro für Kinder (4-17 Jahre). Dabei handelt es sich um den regulären Eintrittspreis für das gesamte Museum.

 

 

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