Wegen Herpes: Ställe des Landgestüts NRW für Besucher gesperrt – UPDATE: Stallungen wieder geöffnet

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Landgestüt Warendorf (© Pia Kemper)

Aufgrund der Herpes-Erkrankungen im Umland hatte das Nordrhein-Westfälische Landgestüt in Warendorf bereits die geplante Hengstvorführung kurz vor Weihnachten abgesagt. Auch die Ställe sind geschlossen.

Die Herpes-Erkrankungen in der Region hatten in den vergangenen Wochen für einigen Wirbel gesorgt. Das Nordrhein-Westfälische Landgestüt hatte eigentlich für kurz vor Weihnachten eine Hengstvorführung geplant, bei der unter anderem die Neuzugänge von den Körungen gezeigt werden sollten. Doch am 19. Dezember teilte das Landgestüt mit, aufgrund der Herpesfälle werde die geplante Veranstaltung abgesagt. Es sei kein Hengst erkrankt, aber man wolle auch kein Risiko eingehen.

Aus diesem Grund wurden die Stallungen des Landgestüts nun auch für die Öffentlichkeit gesperrt. Davon berichten heute die Westfälischen Nachrichten. Das Westfälische Landgestüt selbst äußert sich dazu weder auf der Homepage noch in den sozialen Netzwerken. Aber laut WN hängen bereits seit Mitte Dezember Schilder aus, dass der Besuch der Stallungen zur Zeit nicht möglich sei. Pressesprecherin Katrin Beißmann wird mit den Worten zitiert:

„Es gibt keine akuten Herpes-Erkrankungen im NRW-Landgestüt.“ Es handele sich um eine „vorübergehende Vorsichtsmaßnahme“, die „laufend neu bewertet“ werde. Beißmann weiter: „In dieser Woche findet eine Neubewertung der Sachlage statt. Bis dahin bleiben die Stallungen auf dem Gelände für Besucher weiterhin gesperrt.“

UPDATE

Wie das Landgestüt Warendorf in einer Pressemitteilung vom 8. Januar 2020 bekannt gibt, sind die Stallungen ab dem 8. Januar 2020 wieder für Besucher geöffnet. Dazu erklärt Gestütsleiterin Kristina Ankerhold: „Wir haben keine Information über eine weitere Ausbreitung von Herpesfällen in der Region.“

Die Öffnungszeiten für Besucher, die die Stallungen besichtigen möchten, finden Sie hier.

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