Werder: Favoriten-Siege bei den Paras, Hermes gewinnt Grand Prix

Erinnerungen an die Meisterehrungen des Vorjahres bei den DM der Paras auf Gestüt Bonhomme. Dieses Jahr geht es auch um die Tickets nach Rio.

(© Erinnerungen an die Meisterehrungen des Vorjahres bei den DM der Paras auf Gestüt Bonhomme. Dieses Jahr geht es auch um die Tickets nach Rio.)

Beim Dressurturnier auf dem Gestüt Bonhomme geht es um den „Ritt um das Goldene Pferd“ sowie um die Deutschen Meisterschaften der Para-Dressurreiter. Die präsentierten sich in der vorolympischen Saison in guter Frühform und stellten teils neue Pferde vor.

Den Anfang machten die Team Test der unterschiedlichen Grades. Im Grade III bleibt Hannelore Brenner auch ohne ihre Erfolgsstute Women of the World (die zwar topfit ist, der man mit ihren 20 Jahren aber den Flug nach Rio nicht mehr zumuten will) das Maß der Dinge. Vierbeiniger Partner an ihrer Seite ist nun der elfjährige Trakehner Kawango v. Sixtus. Die beiden siegten mit 68,509 Prozent vor Halima Baumann auf dem Hannoveraner Whuy Skywalker v. White Star (66,404) und Martina Benzinger im Sattel des Westfalen Fritzzantino v. Fidermark (65,746).

Im Grade IV war Carolin Schnarre gleich mit zwei Pferden vorne, einmal mit ihrem Championatspferd, dem Hannoveraner Del Rusch v. Del Piero, der mit 69,563 Prozent Platz eins belegte, und dann mit dem Westfalen Börny v. Banditentraum, der auf 68,968 Prozent kam und Zweiter wurde. Claudia Neu wurde Dritte auf der Oldenburger Stute Loredana v. Lanciano (66,429).

Ähnlich dominant wie Schnarre war Elke Philipp im Grade Ia/b. Der Sieg ging allerdings nicht an ihr Championatspferd Regaliz v. Rubinero, der mit 75,14 Prozent Zweiter wurde. Die Nase vorn hatte Philipp mit dem erst sechsjährigen Fürstenball-Sohn Fürst Sinclair und dem Ergebnis von 75,50 Prozent. Alina Rosenberg und der Oldenburger Dressage Royal-Sohn Nea’s Daboun behauptete sich mit 73,93 Prozent auf dem dritten Rang.

Steffen Zeibig und der Hannoveraner Fürst Heinrich-Sohn Feel Good gaben den Ton im Grade II an (71,095). Claudia Schmidt und Romeo Royal, ein ebenfalls in Hannover gezogener Royal Diamond-Sohn, wurden Zweite (67,762) vor Britta Näpel auf einem neuen Pferd, noch ein Hannoveraner namens Rodrigo de Ronya, 16 Jahre alt und mit Rotspon als Vater (67,286), der in Mannheim zum ersten Mal mit Näpel international ging. Dr. Angelika Trabert stellte ebenfalls ein neues Pferd vor: die erst siebenjährige Oldenburger Stute Sally v. Don Romantic. Mit genau 67 Prozent belegte das Paar Rang vier. Die beiden haben dieses Jahr genutzt, um internationale Erfahrung zu sammeln. Im April waren sie in Waregem am Start, danach in Mannheim und schließlich in Roosendaal. Ihre Bewertungen konnten sie dabei stetig verbessern.

Ritt um das Goldene Pferd

Im Grand Prix, der ersten Wertungsprüfung zum Bonhomme-Traditionspreis „Ritt um das Goldene Pferd“, siegte der Berufsreiterchampion von 2014, Marcus Hermes auf Royal Mirage v. Rosario (69,940). Zweite wurde Stella Charlott Roth mit dem Oldenburger Rubin Action v. Rohdiamant-Grundstein II (69,220 Prozent). Rang drei ging an Juliane Brunkhorst auf der Hannoveraner Diamond Hit-Tochter Diva Noir (68,980).

Alle Ergebnisse aus Werder finden Sie hier.

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