Wettbewerb: Fair Play im Nachwuchssport

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(© Toffi)

Fairness, Anstand, Aufrichtigkeit – so lautet die Definition von Fair Play im Wörterbuch der deutschen Sprache, dem Duden. Und eben diese Tugenden sollen auch mit dem Nachwuchspreis „Jung, sportlich, FAIR“ gefördert werden.

Jedes Jahr vergibt die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG) einen Preis an Nachwuchssportler, die sich durch besonders faires oder vorbildliches Verhalten im Leistungs- oder Breitensport hervorgetan haben. Unter dem Motto: „Jung, sportlich, FAIR“ werden Sportlerinnen und Sportler oder Mannschaften im Alter von 12 bis 18 Jahren ausgezeichnet. Für den ersten Platz gibt es ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro, der zweite Preis gewinnt 300 Euro, der dritte Preis ist mit 200 Euro dotiert. Diese Fördergelder kommen dann dem jeweiligen Verein der Preisträger zugute. Noch bis zum 31. Dezember 2020 können Vorschläge eingereicht werden!

Mit der Fair Play-Initiative soll nicht nur gefördert werden, wer sich an die Regeln hält – dahinter steckt noch mehr. „Fair Play macht den Geist des Sports aus und fordert Handeln nach innerer Einstellung. Daher muss Fair Play ständig neu bewusst gemacht werden. Dies ist nicht nur eine Sache des Wissens, sondern vor allem des Verhaltens“, heißt es dazu auf der Webseite der DOG.

Fair Play stehe demnach für:

  • die Anerkennung und Einhaltung der (Spiel-) Regeln,
  • den partnerschaftlichen Umgang mit dem Gegner,
  • die Achtung der gleichen Chancen und Bedingungen,
  • die „Begrenzung“ des Gewinnmotivs (kein Sieg um jeden Preis),
  • die Wahrung der Haltung bei Sieg und Niederlage.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular gibt es per E-Mail ([email protected]) bei der DOG unter dem Stichwort „Jung, sportlich, FAIR“.