Schwerer Sturz in Schenefeld

Kroatier Puch mit Verdacht auf Wirbelverletzung ins Krankenhaus geflogen

Der für Kroatien reitende in Österreich lebende Pepo Puch musste nach einem Sturz bei der Vielseitigkeit in Schenefeld (CNC***) mit dem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik Hamburg Boberg geflogen werden mit dem Verdacht auf Wirbelverletzungen. Die Hindernisrichterinnen schilderten den Unfall folgendermaßen: Die neunjährige Stute Lady Voltaire wurde vor dem Hindernis Nummer sechs, einem Coffin, deutlich aus dem Tempo zurückgenommen. Bereits über dem Einsprung.. einem circa 90 Zentimeter hohen Baumstamm, basculierte das Pferd übertrieben, tauchte über den Sprung, und strauchelte bei der Landung. Der Landepunkt lag tiefer als die Absprungstelle. Der Reiter verlor die Balance, fiel vornüber und blieb mit angewinkelten Beinen und verdrehtem Oberkörper regungslos liegen. Das Pferd rappelte sich wieder hoch und galoppierte offenbar unverletzt Richtung Stall.

Sanitäter und Arzt waren wenige Minuten nach dem Unfall zur Stelle, Puch wurde zunächst vor Ort behandelt, war auch ansprechbar, konnte aber die Gliedmaßen zunächst nicht bewegen. Er wurde weiter ärztlich betreut, während der Hubschrauber gerufen wurde. Beim Abflug mit dem Huschrauerkonnte er die Arme bereits wieder bewegen. Seine Pferdepflegerin erlitt einen Schock und wurde von freiwilligen Helferinnen des Elbdörfer- und Schenefelder Reitvereins betreut. Weitere Nachrichten über den Gesundheitszustand des Reiters werden im Laufe des Tages erwartet. Die Prüfung wurde nach circa halbstündiger Unterbrechung fortgesetzt.

Honorartrainer Chris Bartle sagte: Ich habe bereits in den letzten Jahren festgestellt, dass die Reiter diesen Sprung oft nicht ernst nehmen. Es ist nicht ratsam, bei so einem Tiefsprung zu weit vorneüber zu sitzen, bei einem Rumpler hat der Reiter dann keine Chance. Pepo Puch gilt als erfahrener Reiter und hat bereits mehrere Dreisterneprüfungen mit Erfolg hinter sich gebracht.

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