3,5 Millionen Euro-Super Cup Finale an London Knights, deutsches Team auf Rang drei

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Das Team London Knights mit Olivier und Nicola Philippaerts (BEL) und Emily Moffitt (GBR). (© GCT/GCL)

Ein spannendes Finale der Prague Playoffs lieferte am Sonntag die Global Champions League mit dem Super Cup. Sechs dreiköpfige Teams fochten in zwei Umläufen den Sieg aus.

Die Nase vorn hatten dabei die London Knights, die im Halbfinale noch auf dem dritten Platz rangiert hatten. Gewertet wurden im Finale die Strafpunkte aus beiden Umläufen zusammen sowie die Zeit aus dem zweiten Umlauf aller Teamreiter. Mit insgesamt sieben Strafpunkten und einer Zeit von 223,02 Sekunden waren die London Knights das mit Abstand beste Team im Finale am Sonntag.

Die Belgier Nicola und Olivier Philippaerts kamen mit jeweils einem und fünf Strafpunkten ins Ziel des ersten Umlaufs. Teamreiterin Nummer drei, Emily Moffitt aus Großbritannien, ließ sich im ersten Umlauf im Sattel des Winningmood-Sohns Winning Good ebenfalls lediglich einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung zu Schulden kommen. In Umlauf Nummer zwei zeigten die London Knights dann ihre ganze Klasse. Olivier Philippaerts mit Le Blue Diamond v. Diamant de Semilly blieb fehlerfrei in 75,02 Sekunden, Emily Moffitt tat es ihm nach (0/74,66). Und schließlich konnte sich auch Nicola Philippaerts über eine blitzsaubere Runde mit einer schnellen Zeit im Sattel der Cardento-Tochter Katanga freuen (0/73,34). Für den Sieg gab es ganze 1,2 Millionen Euro Preisgeld.

Beerbaum mit gebrochenem Finger

Mit 18 Strafpunkten und 220,05 Sekunden waren die Paris Panthers das zweitbeste Team des Finales. Für das Team ritten der Niederländer Harrie Smolders mit dem Holsteiner Monaco v. Cassini II (5/4/73,79), der Ire Darragh Kenny mit dem Cartani-Sohn Cartello, ebenfalls Vertreter des Holsteiner Pferdes (4/0/74,12) und der Belgier Gregory Wathelet mit Nevados v. Calvados Z (1/4/74,24).

Platz drei ging an das rein deutsch besetzte Team Berlin Eagles, das den zweiten Umlauf mit einem gehandicapten Reiter bestreiten musste. Denn Ludger Beerbaum erwischte mit Mila in der ersten Runde nach einer Planke eine unglückliche Landung, bei der ein Finger in Mitleidenschaft gezogen wurde. Trotzdem ließ das Paar alle Stangen in ihren Auflagen und sammelte lediglich einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung. Für Christian Kukuk und Checker wurden es neun Strafpunkte im ersten Umlauf, Philipp Weishaupt und Coby kassierten vier. Umlauf Nummer zwei lief dann besser mit einer fehlerfreien Runde für Kukuk in 76,37 Sekunden, vier Strafpunkten bei Beerbaum und der Monte Bellini-Tochter Mila (74,59) und ebenfalls vier Punkten bei Weishaupt und seinem Contagio-Sohn (73,73). Insgesamt schlugen für die Berlin Eagles also 22 Strafpunkte und die Zeit von 224,7 Sekunden zu Buche. 600.000 Euro war der Lohn für Platz drei.

Vierte wurden die Sieger von 2018, Madrid in Motion, gefolgt von Valkenswaard United und den Shanghai Swans, die im Halbfinale noch das beste Ergebnis erzielt hatten.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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