Abu Dhabi: Wiedersehen mit Cartagena, Nationenpreis an Neuseeland

Longines FEI Nations Cup™ Jumping Abu Dhabi

Daniel Meech vom neuseeländischen Team auf Fine (© Photo FEI/ Martin Dokoupil)

Die einzige Etappe im Mittleren und Nahen Osten des Nationenpreises fand an diesem Wochenende in Abu Dhabi statt. Siegreich war die Mannschaft aus Neuseeland.

Drei Stunden sind uns die Vereinigten Arabischen Emirate voraus und aus diesem Grund gibt es auch jetzt schon das Ergebnis des FEI Nationenpreises im Springen. Ursprünglich wollte auch das deutsche Team dort an den Start gehen, aber da Abu Dhabi die einzige Etappe im Mittleren und Nahen Osten ist, hatten die Teams aus der Region den Vortritt, Deutschland rückte auf die Warteliste. Doch kein Team ist abgesprungen und damit auch kein Nationenpreis für Deutschland. Stattdessen traten Syrien, Ägypten, die V.A. Emirate, Saudi-Arabien, Neuseeland sowie die drei europäischen Länder Schweiz, Irland und Italien  gegeneinander an.

Um den Sieg gestochen

Gleich bei der ersten Nationenpreis-Etappe überhaupt, musste um den Sieg gestochen werden, denn Neuseeland und Irland lagen gleichauf mit jeweils insgesamt zwölf Strafpunkten. Für das Team von der Südhalbkugel gingen Daniel Meech, Richard Gardner, Bruce Goodin und Samantha McIntosh an den Start. Letztere trat im Stechen gegen den Iren Shane Breen an, der war mit seinen Kollegen Cameron Hanley, David Simpson und Paul Kennedy in die Emirate gereist. Doch im Stechen hatte der Ire mehr als Pech, 17 Strafpunkte sammelte sein elfjähriger Lord Z-Sohn Laith im Parcours. Dagegen kam Samantha McIntosh mit ihrem 15-jährigen Oldenburger Hengst Check In fehlerfrei in 40,16 Sekunden ins Ziel. Das bedeutete den Sieg für die Kiwis. 20 Zähler hatte das drittplatzierte Team aus Italien auf der Uhr.

Cartagena unter neuem Besitzer

Auch wenn kein deutsches Team vor Ort war, gab es doch eine deutsche Beteiligung, denn die Stute Cartagena ging erstmalig für Syrien an den Start. Erst vor wenigen Wochen kaufte der Syrer Ahmad Saber Hamcho die elfjährige Cellestial-Le Matin-Tochter, die zuvor unter Miriam Schneider ging und mit ihr Mitte Januar den Fünfsterne-Grand Prix in Dubai gewann. Im ersten Umlauf hatten Hamcho und Cartagena vier Strafpunkte, im zweiten kamen nochmal drei Abwürfe hinzu.

Die vollständigen Ergebnisse gibt es hier.

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  1. Börgi

    Welch schreckliche, überforderte und brutale Reiter hat man auf diesem Turnier gesehen.
    Und niemand schreitet ein. Der Reitsport ist eigentlich schon lange am Ende. Tierquälerei
    auf Veranstaltungen, und was zu Hause passiert……..alle seh’n und hören nichts. Wo führt das hin?? Die Pferde haben keine Chance


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