Andreas Kreuzer und Calvilot gewinnen Riders Tour-Etappe in Paderborn

2018 ist ein spannendes Jahr für Andreas Kreuzer Umzug mit Geschäftspartner David Will nach Damme, Neuausrichtung seiner Karriere und nun nach seinem Sieg in Paderborn auch noch die Riders Tour in Reichweite.

Nur fünf Paare bewältigten den zweiten Umlauf des Großen Preises von Paderborn, zugleich fünfte Etappe der Riders Tour 2018 ohne Strafpunkte. Andreas Kreuzer und der nun elfjährige Calvilot v. Calvaro F.C., mit dem er 2016 Deutscher Meister geworden war, legten mit 47,25 Sekunden eine Zeit vor, die sich als unmöglich zu schlagen erwies.

Am dichtesten dran war mit 48,85 Sekunden der Niederländer Wout-Jan van der Schans auf dem 15-jährigen Oklund-Sohn Capetown, Platz zwei. Das Nachsehen hatte Janne-Friederike Meyer im Sattel ihrer in jeder Hinsicht großen Zukunftshoffnung Minimax. Der neunjährige Hannoveraner Schimmel v. Cornado bewältigte die Herausforderungen in dem CSI3*-Großen Preis in 49,45 Sekunden.

Großer Sprung im Riders Tour-Ranking

Mit diesem Sieg arbeitete Andreas Kreuzer sich bei der letzten Etappe vor dem Finale auf einen Schlag von Rang 56 in der Riders Tour-Gesamtwertung auf Platz vier vor. Und damit in die Nähe eines Podiumsplatzes. Um den wird wie jedes Jahr im Rahmen der Munich Indoors gekämpft. Unangefochtener Spitzenreiter des Rankings ist derzeit Christian Ahlmann mit 40 Punkten, gefolgt von Janne-Friederike Meyer-Zimmermann mit 27 Punkten und Denis Nielsen mit 22 Zählern. Kreuzer teilt sich Rang vier mit Derby-Sieger Matthew Sampson (GBR), Gerrit Nieberg und Lars Nieberg. Alle haben 20 Punkte auf dem Konto.

Andreas Kreuzer zu seinen Plänen fürs Finale: „Heute genieße ich erst mal den Sieg und Montag machen wir dann einen Plan. Ich werde versuchen, bestmöglich in Schuss zu sein für München, aber für Kampfansagen ist es zu früh.“

Tobias Meyer siegt im Championat von Paderborn

Das Hauptspringen am Samstag war das Championat von Paderborn. Hier hatte Tobias Meyer im Sattel des zwölfjährigen Stakkato-Sohnes Special One die Nase vorn gehabt. Der Hannoveraner Hengst, der dem Gestüt Sprehe gehört, legte mit 42,37 Sekunden eine völlig uneinholbare Zeit hin im Stechen.

S wie Stakkato führte auch das Pferd auf Platz zwei im Blut: der von dem Polen Krzysztof Ludwiczak vorgestellte zehnjährige OS-Wallach Stalando. Er benötigte 44,21 Sekunden für seine fehlerfreie Stechrunde.

Dritter wurde nach ebenfalls fehlerfreien 44,67 Sekunden der von Markus Beerbaum vorgestellte, erst achtjährige Carlito’s Way v. Casall.

Andreas Kreuzer und Calivilot waren schon in diesem Springen als Siebte platziert gewesen.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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