Bordeaux: Super Auftakt für Marcus Ehning

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Zwei Kämpfer, die stets alles geben: Marcus Ehning und Comme il faut, hier bei der EM Rotterdam 2019. (© Pauline von Hardenberg)

Beim Weltcup-Turnier in Bordeaux standen heute die ersten wichtigen Springen auf dem Programm. Einen richtig guten Start in das Wochenenende hat Marcus Ehning erwischt, der am Freitag gleich zweimal top platziert war.

In der ersten internationalen Prüfung des Tages, einem Zeitspringen über 1,40 Meter, hatte Marcus Ehning seinen bewährten Funky Fred gesattelt. Der mittlerweile 15-jährige For Pleasure-Sohn kam schon bei Familie Ehning zur Welt, sein Reiter kennt ihn also in- und auswendig. Zwar war der Fuchs nie erste Wahl, wenn es um die großen Championate ging, überzeugte aber dennoch schon unzählige Male auf höchstem Niveau. Für Marcus Ehning ist der Hengst so etwas wie ein Herzenspferd.

Auch heute stellte Funky Fred seine ganze Routine unter Beweis und kam mit einer souveränen Nullrunde aus dem Parcours. Die Zeit von exakt 63 Sekunden reichte für Rang acht in dieser Konkurrenz. Auf den vorderen Plätzen dominierten die heimischen Reiter aus Frankreich, allen voran Marc Dilasser mit Cliffton Belesbat. Das Paar war noch einmal fast acht Sekunden schneller als Ehning und Funky Fred. Platz zwei ging an Benoit Cenin mit Vackanda de Lojou vor Felicie Bertrand auf Vahine de Fafi.

Comme il faut gut in Form

Die wichtigste Prüfung am Freitag, ein Weltranglisten-Springen über 1,50 Meter, sicherte sich ebenfalls ein französischer Reiter. Julien Epaillard war mit der Oldenburger Stute Queeletta rund zwei Sekunden flotter unterwegs als der zweitplatzierte Brasilianer Marlon Modolo Zanotelli mit Icarus. Platz drei ging an Marcus Ehnung und sein EM-Pferde Comme il faut. Der nun 15-jährige Hengst ist auch als potenzielles Pferd für Tokio 2020 im deutschen Olympiakader der Springreiter gelistet. Michael Jung, der mit Ehning nicht nur trainiert sondern zuletzt auch als „Bereiter“ für diesen einsprang, hatte mit Chelsea einen Abwurf. Bei Daniel Deußer und Bellisima Ter Wilgen Z summierten sich insgesamt 14 Strafpunkte.

Für ordentlich Stimmung sorgte anschließend noch das Indoor-Derby, bei dem es über Naturhindernisse ging. Hier siegte der französische Championatsreiter Karim Florent Laghouag mit dem bereits 17-jährigen Punch de l’Esques. Einen ebenso klangvollen Namen trug das Pferd, das mit dem Franzosen Luc Chateau auf Rang zwei galoppierte: Propriano de l’Ebat. Rodolphe Scherer und Todd de Suzan komplettierten das französische Trio an der Spitze. Auch Michael Jung und der neunjährige Highlighter waren ziemlich schnell, sammelten aber vier Fehlerpunkte. Damit landete das Paar auf dem vierten Platz.

Alle Ergebnisse aus Bordeaux finden Sie hier.

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