Chevenez: Zwei super Erfolge für deutsche Springtalente

Mit einem Sieg und einem zweiten Platz in den Nationenpreisen der Ponyjunioren und der Children war die Ausbeute der deutschen Nachwuchsspringreiter beim internationalen Turnier in Chevenez, Schweiz, ohnehin sehenswert. Aber sie setzten noch eins bzw. zwei drauf.

So lieferte der amtierende Deutsche Meister der Children, Max Haunhorst, im Sattel seiner zehnjährigen hannoverschen For Feeling-Tochter Florida Lady Ixes nicht nur zwei fehlerfreie Runden für den Nationenpreis, sondern sicherte sich heute auch den Großen Preis. Allerdings war das ein denkbar knapper Erfolg 0,02 Sekunden trennten Haunhorst von der zweitplatzierten Belgierin Camille Demolie mit Ferra van den Bisschop. Auch Rang drei ging nach Belgien, an Alexander Housen auf Pumareusa HH Z. Nach einem weiteren Belgier in Gestalt von Thibault Philippaerts im Sattel von La Jolie als Viertem wurde Joan Wecke auf Nena zweitbeste Deutsche auf Rang fünf. Mit ihrem zweiten Pferd Corina hatte sie einen Zeitfehler im ersten Umlauf. Bei Calvin Böckmann und Carvella Z fiel in Runde eins einmal die Stange, genau wie bei Tobias Kuhlage auf seinem ersten Pferd Rimrod. Mit seinem zweiten Pferd Last Knight Lacar kassierte Kuhlage acht Fehler.

Philip Houston und seine Oldenburger Kannan-Tochter Kannella waren das einzige Paar, das sowohl im Umlauf als auch im Stechen des Junioren-Grand Prix ohne Abwurf durch den Parcours kam. So war ihnen der Sieg nicht zu nehmen, auch wenn die Schweizerin Stella Trümpi auf Catalina deutlich schneller war. Mit einem Abwurf und der absoluten Spitzenzeit von 38,35 Sekunden (Houston benötigte 43,74) wurde sie Zweite vor ihrer Landsmännin Simone Buhofer auf Riosco. U14/Children-Sieger Max Haunhorst war auch bei den Junioren am Start, diesmal auf dem Holsteiner Aquino v. Acobat II. Hier gab es 13 Strafpunkte für ihn.

Den Sieg im Großen Preis der Ponyspringreiter trug Johanna Sixt aus Österreich mit Florian davon. Als bestes deutsches Paare belegten Philipp Schulze Topphoff und Mentos Junior Platz vier. Julius Reinacher wurde mit Christoph Columbus Achter. Beide hatten zum siegreichen Team im Nationenpreis gehört.

Im Großen Preis der U25-Jährigen konnten die Deutschen vorne nicht mitreden. Hier triumphierten die Alpenländer. Es siegte Larissa Notze auf Esqydo vor einer weiteren Eidgenössin, nämlich Annina Züger mit Liatos II, und der Österreicherin Alessandra Reich auf Djambo. Steffen Eikenkötter und Quirano S und Frederick Troschke auf Charis kamen beide mit je vier Strafpunkten aus dem Normalparcours.

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