Christian Ahlmanns Clintrexo ist wieder da – ebenso, wie einer seiner Teamkollegen

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Christian Ahlmann und Clintrexo Z (© Pauline von Hardenberg)

Im Januar 2020 war Christian Ahlmanns Clintrexo zum letzten Mal auf einem großen Turnier gewesen. In Mannheim ging er zwei lockere Runden. Und nun gab es mal wieder eine Schleife für den nun zwölfjährigen Zangersheider Hengst.

Christian Ahlmann ist dieses Wochenende der einzige deutsche Starter beim CSI4* in St. Tropez. Wichtigste Prüfung des Tages war dort heute das Weltranglisten-Springen über 1,45 Meter gegen die Uhr. Nur zwölf Paare blieben strafpunktfrei.

Klarer Sieger war Brasiliens Eduardo Pereira de Menezes auf dem KWPN-Hengst Elvaro v. Calvaro F.C. Zweite wurde Laura Kraut (USA) auf Galliano, auch dies ein in den Niederlanden gezogenes Pferd (v. Ukato). Max Kühner und Vancouver Dreams holten Rang drei nach Österreich.

Christian Ahlmann hatte es nicht eilig mit Clintrexo. Der zwölfjährige Clintissimo-Sohn drehte eine souveräne Nullrunde, war aber deutlich langsamer als der Sieger. Auf Rang zwölf war das Paar dennoch im Geld.

Für Clintrexo war Mannheim das erste und St. Tropez ist jetzt das zweite Turnier nach einer langen Pause. 2019 hatte Ahlmann mit dem Schimmel zur Silbermedaille des deutschen Teams bei den Europameisterschaften in Rotterdam beigetragen. Danach wurde Clintrexo unter anderem noch Dritter im Rolex Top Ten-Finale. Danach ging er glücklos beim Weltcup-Turnier in Basel und seither war es still um ihn gewesen. Nun ist rechtzeitig fürs Super-Championatsjahr mit Olympischen Spielen und Europameisterschaften zurück im Geschehen. Und nicht nur er.

Ehnings Hengste melden sich zurück

Teil der Mannschaft bei der EM in Rotterdam war auch der Westfalen-Hengst Comme il faut von Marcus Ehning. Und auch er hatte eine längere Pause seit 2020 – schließlich gab es ja wegen Corona ohnehin kaum Turniere und der Sohn von Cornet Obolensky und Ratina Z ist ja auch als Deckhengst sehr gefragt. Das war auch in den Monaten seit Januar seine Hauptaufgabe. Nun meldet er sich in Opglabbeek zurück und hat bis jetzt in noch keinem Springen eine Stange mitgenommen.

Wie sich Comme il faut vererbt, können sich die Züchter in Opglabbeek übrigens direkt anschauen. In der Youngster-Tour für Sechsjährige reitet Marcus Ehning seinen Sohn Comme Sa Mere, dessen Mutter – Nomen est Omen – keine geringere als Ehnings Küchengirl ist. Comme Sa Mere macht seinen Eltern Ehre! Bis jetzt kein Springfehler, dafür zwei Schleifen, einmal für Rang drei, einmal für Platz vier.

Abräumer des Tages heute in Opglabbeek war Michael Jung, der mit Qooper Z ein 1.35 Meter-Springen gewann und mit dem siebenjährigen Jimmy das Youngster-Springen. Zudem wurde er noch einem Springen der Zwei-Sterne-Tour Sechster mit Chasandra und Elfter mit Zandro de Laubry Z.

Das Weltranglisten-Springen des Tages sicherte sich Philip Rüping auf dem Lewitzer Hengst Casallco.

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