Cornados Comeback nach Augenentfernung

pvh-180412-WCF-Paris-8526 marcus ehning-cornado

Marcus Ehning und Cornado beim Weltcupfinale 2018 Paris (© www.paulinevonhardenberg.com)

Ein halbes Jahr war Marcus Ehnings Cornado von der Bildfläche verschwunden gewesen. In ’s-Hertogenbosch meldete der westfälische Landbeschäler sich nun zurück im Sport und Marcus Ehning erklärt auf Facebook, wieso er so lange auf sein WM-Pferd von 2014 verzichten musste.

„Cornado hat sich heute von seiner besten Seite gezeigt. Wir freuen uns, dass er seine Augenentfernung so gut überstanden hat und sind überglücklich, ihn wieder auf dem Turnier dabei zu haben“, schreibt Marcus Ehning auf seiner Facebook-Seite.

Gestern stellte Marcus Ehning den inzwischen 16-jährigen Cornet Obolensky-Sohn erstmals wieder international vor. Im nachmittäglichen 1,40 Meter-Springen über zwei Phasen wurden die beiden fehlerfrei Neunte.

Cornados letztes Turnier war der CSIO5* von Spruce Meadows gewesen, wo Ehning im Rolex Grand Prix jedoch aufgab. Dafür hatte der Schimmel zuvor beim Global Tour-Turnier in Valkenswaard Platz zwei im Großen Preis belegt.

Bei vier Championaten hatte Cornado Marcus Ehning begleitet, erstmals zu den Weltreiterspielen 2014 in der Normandie und dann noch zu drei Weltcup-Finals. Bei den Weltreiterspielen waren die beiden Vierte mit der Mannschaft und Zehnte in der Einzelwertung gewesen. Bei den Weltcup-Finals waren sie zweimal Vierte und zuletzt Zwölfte in Paris 2018 gewesen.

Quelle: horses.nl/Facebook

Cornado hat sich heute von seiner besten Seite gezeigt. Wir freuen uns, dass er seine Augenentfernung so gut überstanden hat und sind überglücklich ihn wieder auf Turnieren dabei zu haben. 🦄🌟🙌🏼 #nolteküchen #cavalleriatoscana #passier #veredus #kepitalia #pavo #tucci #kannebrottrunk #sprenger #m_ehning #werbungwegenmarkenerkennung

Gepostet von Sportpferde Ehning GbR am Freitag, 15. März 2019

Sieger mit neuem Pferd und verwandter Platzierter

Platziert waren in dieser Prüfung auch Daniel Deußer und Cornet d’Amour, wie Cornado auch dies ein 16-jähriger westfälischer Cornet Obolensky-Schimmel, dem sein Reiter viele Erfolge verdankt.

Sieger der Prüfung wurde Bertram Allen auf der neunjährigen KWPN-Stute Fairytale v. Verdi. Allen hatte die Stute 2016 und 2017 hoch erfolgreich in Jungpferdeprüfungen vorgestellt. Danach übernahm erst einmal sein jüngerer Bruder Harry die Zügel. Auch unter ihm erwies Fairytale sich als Schleifensammlerin. S-Hertogenbosch ist nun das erste Fünf-Sterne-Turnier für sie und auch das erste seit 2017 mit Bertram Allen. Vielversprechender Auftakt für das Paar!

Highlight an Leopold van Asten

Wichtigstes Springen gestern war der VDL Groep Preis über 1,55 Meter mit Stechen. Er ging an Leopold van Asten auf einem Pferd des Prüfungssponsors, der For Pleasure-Tochter Beauty. Das Paar aus den Niederlanden ließ Vertreter der belgischen Nachbarn hinter sich, Niels Bruynseels auf seinem Spitzenpferd Gancia de Muze, gefolgt von der für Israel startenden Danielle Goldstein auf Lizziemary.

Bester Deutscher war Daniel Deußer, der mit Tobago Z Sechster wurde. Ludger Beerbaum und Casello waren auf Rang neun ebenfalls noch im Geld. Christian Ahlmann und Toppferd Clintrexo kamen zwar ohne Springfehler durch den ersten Umlauf, waren aber eines von insgesamt fünf Paaren, bei denen ein Zeitfehler den Einzug ins Stechen verhinderte. Bei Marcus Ehning und Funky Fred war eine Stange gefallen.

Ehning war zuvor schon Zweiter im 1,45 Meter-Springen gewesen. Hier hatte er auf die Canturo-Tochter Cristy gesetzt, die lediglich Maikel van der Vleutens Dana Blue v. Mr. Blue an sich vorbeiziehen lassen musste.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

St.GEORG NEWSLETTER

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.