CSI5* Genf: Daniel Deußer macht’s schon wieder

Genf DeusserCalistoBlue

Daniel Deußer und Calisto Blue gewannen die erste Qualifikation für den Rolex Grand Prix beim CHI Genf 2018. (© CHI Genf)

Beim CSI5* in Genf locken am Sonntag insgesamt 1,1 Millionen Euro Preisgeld im Rolex Grand Prix. Auf jeden Fall dabei sein wird Daniel Deußer, der sich gestern mit Calisto Blue die erste Qualifikation sichern konnte. Und damit momentan einen echten Lauf zu haben scheint.

48 Reiter gingen in der Trophée de Genève am Donnerstagabend im Rahmen des CSI5* Genf an den Start. Zehn davon blieben im Normalparcours fehlerfrei – darunter auch die Weltmeisterinnen Simone Blum und Alice. Im Stechen fiel die Stange am vorletzten Hindernis nach einer engen Wendung, insgesamt wirkten die beiden aber sehr gut aufgelegt. Der Schreck nach dem Sturz in Verona scheint längst überwunden. Am Ende wurde es Platz sieben für das Paar.

Der zweite deutsche Teilnehmer im Stechen, Daniel Deußer, bewies einmal mehr, dass er momentan nur schwer zu schlagen ist. Ende Oktober hatte er sich in Verona das Weltcup-Springen sichern können, auch damals saß er im Sattel von Calisto Blue. Eine Woche später folgte der Sieg im Großen Preis von Lyon mit Tobago Z. Mit letzterem holte er sich auch seinen zweiten Weltcup-Sieg in dieser Saison Ende November in Madrid. Für das Springen in Genf hatte er erneut den elfjährigen Chacco Blue-Sohn Calisto Blue gesattelt, den er erst seit Juni diesen Jahres reitet. Die Chemie scheint zu stimmen: In 37,31 Sekunden absolvierten die beiden den Stechparcours fehlerfrei und als Schnellste.

Platz zwei ging an den Belgier Pieter Devos und Espoir, die ohne Fehler nach 37,8 Sekunden ins Ziel kamen. Dahinter reihten sich Simon Delestre mit Hermes Ryan (0/38,29 ) und Henrick von Eckermann mit Mary Lou (0/39,17) ein. Marcus Ehning musste mit Pret a Tout einen Abwurf im Normalparcours in Kauf nehmen, konnte sich dank schneller Zeit aber dennoch auf Rang 13 platzieren. Für Christian Ahlmann und Clintrexo Z lief es gestern mit insgesamt 13 Strafpunkten nicht ganz so rund.

Der Modus

24 Reiter konnten sich für den Rolex Grand Prix am Sonntag empfehlen, wobei einige Teilnehmer bereits vorqualifiziert waren – darunter Simone Blum als amtierende Weltmeisterin. Auch heute und Samstag werden noch einmal Startplätze vergeben. Das CHI Genf zählt ebenso wie das CHIO Aachen zum Rolex Grand Slam. Weitere Stationen sind Spruce Meadows (Kanada) und s’Hertogenbosch (Niederlande). Wer drei dieser Turniere hintereinander gewinnen kann, erhält eine Million Euro als Bonus obendrauf. Gelingt der Sieg in allen vier Rolex Grand Prix, gibt es eine weitere Million Euro zusätztlich zum Preisgeld.

Alle Ergebnisse vom CSI5* Genf finden Sie hier.

 

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