CSI5* Saint Tropez: Sieg für Marco Kutscher und diverse weitere deutsche Schleifen

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Ehrenrunde für Marco Kutscher und Charco in Saint Tropez (© LGCT/Grasso)

Tag zwei bei der Athina Onassis Horse Show in Saint Tropez, zugleich die vorletzte Etappe der Global Champions Tour 2019 vor dem Finale in New York. Von den zwei Fünf-Sterne-Prüfungen ging eine an Marco Kutscher und die andere nach Belgien.

Marco Kutscher und der zehnjährige Westfalen-Hengst Charco v. Chin Quin sicherten sich am Nachmittag das Fehler-Zeit-Springen über 1,45 Meter in Saint Tropez. Sie waren das einzige fehlerfreie Paar, das schneller als 60 Sekunden war. Genauer gesagt stoppte die Uhr bei 59,96 Sekunden. Das Nachsehen hatten Daniel Deußer und die neunjährige Toulon-Tochter Kiana van het Herdershof, die nach 60,21 Sekunden die Ziellinie überquerten und für einen deutschen Doppelerfolg sorgten.

Bertram Allen (IRL) war gerade mal fünf hundertstel Sekunden langsamer unterwegs. Er hatte heute ein neues Pferd gesattelt, die zehnjährige Kannan-Tochter Vox Dei. Sie wurde bislang von der Kanadierin Karina Frederiks geritten. Für Bertram Allen ist Saint Tropez das zweite Turnier mit ihr und das erste auf Fünf-Sterne-Niveau. Ihr Debüt gaben die beiden vor vier Wochen beim CSI2* in Lier, wo sie einmal Zweite und einmal Vierte in zwei 1,40 Meter-Springen waren und über 1,45 Meter einen Abwurf hatten. Den gab es heute nicht, dafür die erste CSI5*-Schleife.

Das höchstdotierte Springen des Tages ging heute Abend über 1,45/1,50 Meter mit Stechen. Neun Paare erreichten dieses, darunter zwei deutsche. Aber bei Ludger Beerbaum auf Casello und bei Marcus Ehning mit Funky Fred fiel ein Steilsprung, es war sogar bei beiden derselbe. Ehnings Zeit reichte für Rang sechs, Beerbaums für Platz neun.

Zwei weitere Schleifen für Deutschland gab es dank schneller Runden im Normalparcours für Hans-Dieter Dreher auf Prinz (Rang zehn) und Christian Kukuk mit Creature direkt dahinter.

Als Sieger des Tages konnte sich Belgiens frisch gebackener Mannschaftseuropameister Pieter Devos feiern lassen. Mit Espoir war er der Schnellste: 42,02 Sekunden.

Damit ließen die beiden sogar den Aachen-Sieger Kent Farrington hinter sich, der hier die Holsteiner Casall-Tochter Austria vorstellte, die er auch noch nicht allzu lange unter dem Sattel hat. Nach 42,34 Sekunden waren die beiden im Ziel. Eric van der Vleuten wurde Dritter auf dem KWPN-Wallach Djoost Again v. Cantos (43,20).

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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