Dazzling Daniel Deußer in Doha und Marcus Ehning auf Rang vier

Daniel Deußer und Killer Queen, Hamburg 2019

Daniel Deußer und Killer Queen in Hamburg 2019 (© www.sportfotos-lafrentz.de)

Unglaublich! Nachdem Daniel Deußer bereits am vergangenen Wochenende in Doha die Nase vorn gehabt hatte und gestern ebenfalls siegreich gewesen war, setzte er heute in der ersten Global Champions Tour-Etappe der Saison noch eins drauf. Und wieder saß er auf dem Pferd, das für ihn heißester Kandidat für Tokio ist.

Schon nach seinem gestrigen Erfolg mit Kiana hatte Daniel Deußer gesagt, dass er bestens in Form sei und hoffe, das heute auch zeigen zu können. Konnte er! Sieben Paare hatten das Stechen um den Großen Preis der Global Champions Tour Etappe von Doha erreicht. Aber keines kam an die Superzeit von Daniel #DoubleD Deußer heran: 42,54 Sekunden.

Möglich gemacht es die Stute, mit der er auch am vergangenen Wochenende die Nase vorn gehabt hatte, und von der er im St.GEORG Podcast berichtete, dass er mit ihr diese Saison große Pläne hat: Killer Queen. Zehn Jahre jung ist die Eldorado vd Zeshoek-Tochter aus einer For Pleasure-Mutter. Seit drei Jahren springt sie mit Deußer von Erfolg zu Erfolg. Schon als siebenjähriger Youngster waren die beiden Seriensieger. Den Sprung in den Spitzensport meisterte Killer Queen vollkommen mühelos. Sie siegte im vergangenen Jahr in Hamburg, im Aachener NRW-Preis, in Brüssel und im Weltcup-Springen von Mechelen. Außerdem gab es noch diverse Platzierungen. Und nun bescherte die Stute ihrem Reiter zusätzlich zu 123.750 Euro Preisgeld die Chance auf einen fetten Bonus beim Super Grand Prix im Dezember, für den Deußer nun als erster Sieger der Global Tour Saison 2020 qualifiziert ist.

Das Nachsehen hatten die Belgier. Nicola Philippaerts kam mit der ebenfalls erst zehnjährigen Cardento-Tochter Katanga v.h. Dingeshof noch am dichtesten dran an die Sieger: 44,08 Sekunden zeigte die Uhr an. Dritter wurden die Mannschaftseuropameister Jérôme Guery und sein 14-jähriger Holsteiner Quidam de Revel-Sohn Quel Homme de Hus (46,27).

Den deutschen Erfolg perfekt machten Marcus Ehning und sein selbst gezogener Funky Fred. Der For Pleasure-Sohn aus Ehnings früherer Erfolgsstute Panama war schnellstes Pferd mit einem Abwurf im Stechen. Er kam nach 42,79 Sekunden ins Ziel, Platz vier.

Die drei weiteren Paare im Stechen, die sich in der Reihenfolge in der Platzierung anschlossen, waren Niels Bruynseels (BEL) mit Delux van T & L, Max Kühner (AUT) auf Electric Blue (auch die beiden bereits am vergangenen Wochenende als Zweite im Großen Preis gut platziert) und Titouan Schumacher (FRA) mit Atome Z.

Christian Ahlmann und Dominator 2000 Z verpassten das Stechen nach einem Abwurf im Normalparcours. Bei Maurice Tebbel und Don Diarado wurden es fünf Strafpunkte. Philipp Weishaupt auf Coby und Hans-Dieter Dreher mit Prinz kamen beide mit 12 Fehlern aus dem Parcours.

Global Champions League

In der Global Champions League fingen die London Knights dort an, wo sie die letzte Saison beendet hatten: ganz vorne. Diesmal gingen die belgischen Zwillinge Nicola und Olivier Philippaerts an den Start und sprangen ganz oben aufs Treppchen. Dabei geholfen haben neben Nicolas Katanga Zayado und Extra unter Olivier.

Das Nachsehen hatten die Paris Panthers in Gestalt von Penelope Leprevost (FRA) auf Excalibur de la Tour Vidal und dem nach seiner schweren Schulterverletzung wieder genesenen Gregory Wathelet im Sattel von Indago.

Über Rang drei konnten sich die Berlin Eagles freuen, die die beiden ehemaligen Beerbaum-Stallkollegen Philipp Weishaupt und Marco Kutscher aufgestellt hatten. Kutscher ritt Chaccorina, Weishaupt Coby und Che Fantastica.

Alle Ergebnisse aus Doha finden Sie hier.

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