Devos siegt in Doha und Beerbaum hat ein lukratives Wochenende

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Piter Devos (BEL) und Devos siegten im Großen Preis von Doha beim CHI Al Shaqab 2019 in Katar (© Screenshot YouTube)

Pieter Devos und Espoir heißen die Sieger im Großen Preis des CHI Al Shaqab in Doha. Die Reise nach Katar hat sich aber auch für Ludger Beerbaum mehr als nur gelohnt.

135.000 Euro Preisgeld erhält allein der Sieger im Großen Preis beim CHI Al Shaqab. Aus der Hand von Scheicha Mozza aus dem Herrscherhaus von Katar erhielt der Belgier Pieter Devos zusätzlich noch eine Trophäe. Er und sein Espoir werden das CHI in Doha in guter Erinnerung behalten. Nach zwei Umläufen gab es drei Doppelnuller, die im Stechen den Sieg unter sich ausmachten. Devos war über zwei Sekunden schneller als der Belgier Nicola Philippaerts und Chilli Willi. Der Holsteiner Casall-Sohn war nach 44,42 Sekunden im Ziel. Espoir und Devos benötigten lediglich 42,18 Sekunden – fehlerfrei, versteht sich. Das Paar war kurz vor Weihnachten Vierter im Großen Preis von Genf gewesen.

Dritter wurde der Italiener Emmanuele Gaudiano mit Chalou v. Chacco Blue. Als der Fuchs im Ziel war, blieb die Uhr bei 42,74 Sekunden stehen. Aber das Paar hatte einen Abwurf. Doch auch dafür gab es noch 43.500 Euro. Zwei weitere Reiter hatten keine Abwürfe in den beiden ersten Parcours, konnten aber wegen eines Zeitfehlers nicht am Stechen teilnehmen: Jubel gab es für den Lokalmatadoren Bassem Hassan Mohammed aus Katar mit Gunder, der Fünfter wurde. Ludger Beerbaum mit Cool Feeling v. Cornado war der zweite ohne Abwürfe in den Umläufen. Er war in der zweiten Runde etwas zu langsam unterwegs.

Für Beerbaum war die Entscheidung, lieber 6000 Kilometer Anreise nach Doha in Kauf zu nehmen, als die 106 Kilometer von den Beerbaum Stables in Riesenbeck bis zur Dortmunder Westfalenhalle im wahrsten Sinne goldrichtig: Sein Gewinngeld beim CHI Al Shaqab 2019 beziffert sich auf knapp 75.000 Euro. Altmeisterin Chiara hatte zum Auftakt ein 1,50 Meter-Springen mit Stechen für sich entschieden. Cool Feeling war in zwei weiteren Springen im Geld bevor mit Platz sechs im Großen Preis das Wochenende abrundete. Zum Vergleich: Im Großen Preis der Budnesrepublik Deutschland in Dortmund beläuft sich die Dotierung auf 126.000 Euro, die auf die Platzierten anteilig verteilt werden.

Christian Ahlmann und Christian Kukuk sowie Philipp Weishaupt waren in mehreren Springen platziert. Kukuk war mit Limonchello 15. im Großen Preis. In der Dressur war Insa Hansen mit Diamond Diva am Start, sie wurde Dritte im Grand Prix Special, der allerdings nur drei Starter verzeichnete, weil das Gros der Reiter sich für die Grand Prix Kür entschieden hatten. Hier siegte Borja Carracosa mit dem Westfalen Ein Traum mit 75,375 Prozent.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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