Doha: Auftaktsiege für Allen und Staut

Springen

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Gestern ging es los mit dem CSI5* in Doha. Die ersten gelben Schleifen gingen nach Irland und Frankreich.

Das 1,45 Meter-Zwei-Phasen-Springen sicherte sich Bertram Allen mit dem zwölfjährigen Selle Francais-Hengst Quarto Mail v. Cardento. Bassem Hassan Mohammed hielt auf Rang zwei die Fahnen Katars hoch. Er ritt den zehnjährigen Hannoveraner Squid v. Salito. Der Wallach war von Eva Bitter in den Sport gebracht worden, wurde aber im Januar 2015 nach Katar verkauft, wo er zunächst von Nasser Al Ghazali geritten wurde, ehe Anfang dieses Jahres sein jetziger Reiter die Zügel übernahm und auf Anhieb einige vordere Platzierungen mit ihm erreichte. Platz drei ging an Hans-Dieter Dreher auf dem 14-jährigen Holsteiner Hengst Colore v. Contender.

Ludger Beerbaum war mit der ebenfalls von Contender abstammenden Holsteiner Stute Chiara als Elfter auch noch im Geld.

Das wichtigste Springen des Tages ging über 1,50 Meter und wurde zur Beute des Franzosen Kevin Staut mit der zwölfjährigen belgischen Toulon-Tochter Elky van het Indihof. Bertram Allen war in diesem Springen Zweiter, diesmal auf seiner Spitzenstute Molly Malone V v. Kannan. Dritter wurde Belgiens Gregory Wathelet auf der nun 14-jährigen Selle Francais-Stute Oh d’Eole, die auch den Starvererber Kannan zum Vater hat. Oh d’Eole hat eine bewegte Vergangenheit. Zum ersten Mal ins Rampenlicht trat sie 2012, als sie Marc Bettinger zum Deutschen Meister machte. Zuvor war sie jedoch schon mit McLain Ward im Sattel erfolgreich gewesen. Marc Bettinger ritt sie denn auch nur in der Sommersaison 2012. Im August wechselte sie zu dem Franzosen Michel Robert, der zahlreiche gute Platzierungen mit ihr hatte. Er ritt sie ein gutes Jahr lang. Dann übernahm Anfang September 2013 Kevin Staut sie. Auch mit ihm sammelte die Stute diverse Siege und Platzierungen, ehe im Dezember 2014 erstmals Gregory Wathelet die Zügel übernahm.

Bester Deutscher war wieder Hans-Dieter Dreher, diesmal auf dem Holsteiner Wallach Cool and Easy v. Contender, der Sechster wurde. Daniel Deußers Cornet d’Amour hat seine Winterpause beendet und meldet sich frisch und munter mit einem zwölften Platz zurück.

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