Doha: Maurice Tebbel und Christian Kukuk gut platziert

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Julien Epaillard und Safari d'Auge (© LGCT/Stefano Grasso)

Trotz der ungewissen Herpes-Situation in Europa wird in Katar weitergesprungen. Die Sieger des Tages kamen aus Frankreich und Großbritannien. Für Maurice Tebbel und Christian Kukuk gab es zwei Top drei-Platzierungen.

Wenn es um Zeitspringen geht, ist Julien Epaillard immer ein Siegkandidat. Erst recht, wenn er auf einem so erfahrenen Pferd wie seinem 15-jährigen Diamant de Semilly-Sohn Safari d’Auge sitzt. Heute war das französische Paar 2,5 Sekunden schneller als der Rest des Feldes.

Mit 58,44 Sekunden setzten sie sich gegen Maurice Tebbel und Chacco’s Son durch (60,94 Sekunden). Dritter wurde der Chilene Agustin Covarrubias auf dem Larino-Sohn Larbraker, die 62,69.

Sieg für Scott Brash

Im anschließenden 1,55 Meter-Springen mit Stechen waren Scott Brash und Hello Vincent das Maß der Dinge. Acht Paare hatten das Stechen erreicht. Bis Brash und sein zwölfjähriger Zangersheider Consul-Sohn alle vom Platz fegten, schien die Zeit von Niels Bruynseels (BEL) auf der Westfalen-Stute Frenchy uneinholbar.

Die elfjährige Cornet Obolensky-Tochter aus einer Diamant de Semilly-Pot d’Or xx-Uriel-Mutter war 37,08 Sekunden schnell. Christian Kukuk und sein ebenfalls westfälisch gezogener Comme il faut-Sohn Checker kamen mit 37,13 Sekunden nah dran, aber nicht vorbei. Doch dann unterboten Scott Brash und Hello Vincent Frenchys Zeit noch einmal um fast eine Sekunde. 36,08 Sekunden bedeuteten den klaren Sieg vor Bruynseels und Kukuk (der übrigens gestern seinen 31. Geburtstag gefeiert hat – herzlichen Glückwunsch nachträglich!).

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