Donaueschingen: Championat an Hansi Dreher, Grand Prix für von Bredow-Werndl

Die Kurve zeigt aufwärts für Jessica von Bredow-Werndl und Zaire. In Donaueschingen landeten sie ihr bisheriges Bestergebnis auf Grand Prix-Ebene. Und auch im Hause Dreher dürfte die Freude groß gewesen sein.

Nur drei Reiter blieben fehlerlos im Stechen um das Championat der Stadt Donaueschingen. Aber den Stechparcours unter 40 Sekunden zu reiten, das gelang ohnehin nur Hansi Dreher und seinem 13-jährigen Holsteiner Colore. Der mächtig springende Contender-Lord-Sohn kam nach 39,65 Sekunden ins Ziel und machte seinen Reiter damit zum Held des Tages auf dem Springplatz.

Rang zwei ging an die Schwedin Nicole Persson mit Lexington, einem 14-jährigen KWPN-Wallach, der von Andiamo-Dageraad abstammt (43,79). Dahinter reihte sich Alexander Hinz auf Campitello ein, einem zehn Jahre alten Oldenburger v. Concetto-Come On (44,26).

Besonders erfolgreich ist derzeit Henk Noorens Tochter Lisa in Donaueschingen unterwegs. Sie gewann bereits ihr zweites Springen im Schlosspark. Mit dem Selle Français-Wallach Sabeche d’Ha setzte sie sich an die Spitze eines neunköpfigen Stechfelds. Zweiter wurde Jörg Oppermann mit Che Guevara.

DRESSUR

Nach einer runden Vorstellung ohne große Patzer und mit Höhepunkten insbesondere in der Trabarbeit standen bei Jessica von Bredow-Werndl und ihrer elfjährigen KWPN-Stute Zaire v. Son de Niro-Jazz 73,880 Prozent auf der Anzeigentafel. Das ist das persönliche Bestergebnis des Paares im Grand Prix auf internationalem Parkett und reichte heute locker für den Sieg vor Beatrice Buchwald und der Louisdor Preis-Gewinnerin Weihegold v. Don Schufro-Sandro Hit. Die Oldenburgerin verlor wertvolle Punkte in den Zick-Zack-Traversalen, die mit dem Koeffizienten Zwei versehen sind, so dass ein Patzer hier doppelt ins Gewicht fällt. Alles in allem erhielt sie 72,780 Prozent. Rang drei ging an den Dänen Daniel Bachmann-Andersen auf dem Hannoveraner Hengst Blue Hors Hotline v. Hofrat-De Niro. Hier kamen 72,440 Prozent zusammen.

Die Piaff Förderpreis-Etappe von Donaueschingen wurde zur überlegenen Beute von Sanneke Rorthenberger und der 16 Jahre alten Wolkenstein II-Tochter Wolke Sieben. 72,860 Prozent erhielten die beiden und verdrängten damit Sarah Erlbeck auf wie Wolke Sieben hannoversch gebrannten Amichelli v. Contendro auf den zweiten Platz (70,442). Dritte wurde Florine Kienbaum auf dem Don Frederico-Sohn Doktor Schiwago, auch dies ein Hannoveraner (69,814).