Donaueschingen: Porter-Doppel im Großen Preis, Benjamin Werndl gewinnt Grand Prix Special

18-29-d12b-porter-lucas-usa-c-hunter-zang-holst_large

Lucas Porter und C Hunter (© www.toffi-images.de)

Ähnlich überlegen wie gestern im Grand Prix agierten Benjamin Werndl und Famoso heute auch im Special beim CHI Donaueschingen. Im Parcours war hingegen kein Vorbeikommen an den Porter-Brüdern aus den USA, die weltmeisterliche Unterstützung genießen.

Der Sieg bzw. Platz zwei im Großen Preis von Donaueschingen der beiden US-Brüder Lucas Porter auf C Hunter und Wilton Porter mit Caletto Cabana ist zugleich ein Erfolg für Jeroen Dubbeldam, den ehemaligen Doppelwelt- und -europameister. Bei dem Niederländer trainieren die beiden seit geraumer Zeit.

Von den zehn Paaren, die das Stechen erreicht hatten, blieb außer diesen beiden nur noch der Brasilianer Francisco José Mesquita Musa auf der Hannoveraner Contagio-Tochter Catch me fehlerfrei im Stechen. Die schnellste Zeit dieser drei lieferten der 21-jährige Lucas Porter und sein Cassini II-Sohn C Hunter mit 35,11 Sekunden. Sein älterer Bruder Wilton (25) kam mit dem Holsteiner Wallach Caletto Cabana v. Cassini nach 36,09 Sekunden ins Ziel. Für Brasilien stoppte die Uhr bei 36,50 Sekunden.

Den schnellsten Ritt im Stechen hatte Hans-Dieter Dreher im Sattel des Perigueux-Sohnes Prinz geliefert: 34,88 Sekunden. Ein Abwurf verhinderte den Sieg, so wurde es Rang vier.

Auch die Pätze fünf und sechs gingen nach Deutschland, an Felix Haßmann auf Cayenne WZ (4/35,63) und Holger Hetzel mit seinem bewährten Legioner (4/37,38).

Grand Prix-Tour an Benni Werndl

Benjamin Werndls Famoso machte seinem Namen alle Ehre auf dem Dressurviereck von Donaueschingen. Nach dem Sieg im gestrigen Grand Prix konnte der zehnjährige Oldenburger v. Farewell III heute im Grand Prix Special sogar noch einen drauf legen und kam mit 78,021 Prozent aus dem Viereck. Wieder waren die Richter sich einig, dass das der Siegesritt gewesen sein musste. Für Piaffen und Einerwechsel gab es Bewertungen bis 9,0. Für Sitz und Einwirkung des Reiters sogar bis 9,5.

Auch auf den Plätzen zwei und drei blieb die Reihenfolge wie die im Grand Prix. Mit 74,489 Prozent belegten Frederic Wandres und Westminster Platz zwei, gefolgt von Matthias Bouten und Boston mit 73,255 Prozent auf dem dritten Rang.

Alle Ergebnisse aus Donaueschingen finden Sie hier.

St.GEORG NEWSLETTER

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.