Epaillard vor Meyer-Zimmermann im Großen Preis von Oliva Nova

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Julien Epaillard und Usual Suspect d'Auge waren auch schon in der Global Champions Tour siegreich. (© LGCT/Grasso)

Für Janne Friederike Meyer-Zimmermann ging heute ein super Wochenende so erfolgreich zu Ende wie es begonnen hatte. Auch wenn sie den Sieg diesmal dem Franzosen Julien Epaillard überlassen musste.

Gerade hat Janne Friederike Meyer-Zimmermann ihren 40. Geburtstag im Corona-bedingt kleinsten Kreis gefeiert, aber Gründe anzustoßen hat sie auch weiter reichlich. Gestern konnte sie das Hauptspringen der ersten Woche der Mediterranean Equestrian Tour für sich entscheiden, heute setzte sie noch eins drauf. Im Sattel ihres nun zwölfjährigen Hannoveraners Minimax v. Cornado war sie zweitschnellste Reiterin im Stechen und kassierte dafür 6000 Euro.

Der Sieg ging nach Frankreich, an Julien Epaillard und seinen zuverlässig blitzschnellen französischen Wallach Usual Suspect d’Auge v. Jarnac. Sie waren mehr als zwei Sekunden schneller als Meyer-Zimmermann und ihr Schimmel, 33,34 zu 35,69 Sekunden.

Über Platz drei dürfte sich Belgiens Olivier Philippaerts sehr gefreut haben, saß er doch im Sattel des nun zehnjährigen Plot Blue-Sohnes Le Blue Diamond v’t Ruytershof, auf dem seine Zukunftshoffnungen ruhen. Die Mutter des Hengstes ist eine Vollschwester zu Harrie Smolders Emerald.

Ein weiterer Deutscher in der Platzierung war Gerrit Nieberg auf einem Pferd, das er noch nicht allzu lange unter dem Sattel hat: dem 14-jährigen OS-Wallach Chactus. Mit fehlerfreien 37,35 Sekunden im Stechen belegten sie Rang sieben. Chactus ist ein Chacco-Blue-Sohn aus einer Cento-Mutter, der im Gestüt Lewitz zur Welt kam. Dieter Hauck hatte ihn in den internationalen Sport gebracht. Dann wurde er eine ganze Zeit lang von Gerrits Vater Lars Nieberg geritten, ging dann in Amateur-Springen unter seinem Besitzer Hans Helmut Bauer, ehe der Luxemburger den Beritt seinem Landsmann Victor Bettendorf überließ. Für Gerrit Nieberg ist dies nun das sechste Turnier mit Chactus, der zweite Große Preis und das bislang beste Ergebnis.

Ebenfalls ins Stechen geschafft hatte es David Will auf einem weiteren Lewitzer Chacco-Blue-Sohn, dem 13-jährigen Veneno. Gegen die Uhr hatten die beiden allerdings acht Strafpunkte, landeten damit auf Rang 17 und waren einen raus aus der Platzierung.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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