Erstes Turnier, erste Platzierung für Sophie Hinners und Million Dollar

Symbolbild (© Toffi)

Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass U25-Springreiterin Sophie Hinners die neue Reiterin des Holsteiner Verbandshengstes Million Dollar ist. Nun hatten die beiden in Peelbergen ihren ersten Turniereinsatz.

Sophie Hinners und Million Dollar scheinen gut zu harmonieren. Gestern waren sie bereits fehlerfrei in der Qualifikation fürs Finale der Mittleren Tour beim CSI2* in Peelbergen, heute gingen sie in der Qualifikation für den Großen Preis an den Start und holten ihre erste gemeinsame Schleife. Mit einer fehlerfreien Runde in dem 1,45 Meter-Springen wurden sie Neunte.

Für Hinners und den belgischen Plot Blue-Sohn ist das ein gelungener Start in die gemeinsame Zukunft. Die 24-jährige hatte den Hengst erst vor kurzem vom Holsteiner Verband anvertraut bekommen. Nicht das erste Pferd aus Elmshorn für das Team vom Hofgut Dagobertshausen. Sophie Hinners Freund Richard Vogel hatte im September den Verbandshengst Crack zum Bundeschampion gemacht. Der zehnjährige Million Dollar war nach seiner Grundausbildung in Norddeutschland zunächst in den Stall von Jos Lansink gegangen, wo er von Frank Schuttert weiter gefördert worden war. Auch mit ihm hatte er Platzierungen bis 1,45 Meter.

Comeback für Hans Dreher

Nicht nur Sophie Hinners dürfte sehr zufrieden mit diesem Tag sein. An der Spitze der Qualifikation für den Großen Preis standen zwei weitere deutsche, aber deutlich erfahrenere Paare: Felix Haßmann und Balance vor Hans-Dieter Dreher mit Prinz.

Für letzteren dürfte es vor allem eine Erleichterung sein, wieder im Sattel zu sitzen. Dreher hatte sich im Herbst am Rücken operieren lassen müssen und war seit Oktober auf keinem internationalen Turnier mehr gewesen. Offensichtlich ist er nun wieder fit.

Fit genug, um Alexa Stais auf der neunjährigen Messenger-Tochter Messalia Blue PS hinter sich zu lassen. Die neue Bereiterin im Stall Michaels-Beerbaum war in 62,07 Sekunden ins Ziel gekommen. Bei Dreher und Prinz waren es 61,97 Sekunden gewesen, und Felix Haßmann war mit Balance wie üblich in Lichtgeschwindigkeit unterwegs: 58,26 Sekunden.

Die heutige Qualifikation für die Mittlere Tour ging ebenfalls nach Deutschland, an Marcus Ehning auf dem NRW-Landbeschäler Diathago.

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