FEI Jumping Nations Cup Youth: Deutsche Junge Reiter siegreich beim Finale in Kronenberg

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Matthis Westendarp und Stalido gewannen Einzelgold bei den U21-Europameisterschaften der Springreiter in Vilamoura. (© FEI/Leanjo de Koster)

Was Barcelona nächstes Wochenende für die Senioren im Springsattel sein wird, ist dieses Wochenende das niederländische Kronenberg für den Nachwuchs: das Finale ihrer Nationenpreis-Serie. Besonders Deutschlands U21-Reiter überzeugten.

Mit dem Idealergebnis von null Fehlern setzte sich das Junge Reiter-Team von Peter Teeuwen gegen fünf Konkurrenten durch. Emilia Löser auf Lesodoro, Leila Bingold mit Christof und Europameister Matthis Westendarp auf Stalido kamen allesamt ohne Abwurf ins Ziel des 1,45 Meter-Springens. Lediglich bei Antonia Ercken und Cool Fox war eine Stange gefallen. Aber das war das Streichergebnis, so dass es für das Team bei null Fehlern blieb.

Platz zwei ging an Frankreich mit vier Strafpunkten vor Schweden mit acht Fehlern.

Junioren

Bei den Junioren lief es nicht ganz so gut aus deutscher Sicht. Die U18-Equipe belegte Rang fünf der sechs Mannschaften. Hier siegte das Quartett aus den USA mit vier Fehlern: Caroline Mawhinney auf Stella Levista (0), Ansgar Holtgers Jr. im Sattel von Elina (4), Virginia Bonnie auf Efodea (0) und Zayna Rizvi mit Excellent (4).

Platz zwei und drei gingen mit jeweils fünf Fehlern an Spanien und Belgien.

Im deutschen U18-Team ritten Johanna Beckmann auf Alphajet DB (4), Mick Haunhorst mit Ireland (4), Ann-Sophie Seidl und Taquadriga (12) sowie Lasse Nölting mit Lazio (1). Machte neun Fehler insgesamt.

Children

Bei den Children, den U14-Jährigen auf Großpferden, setzte sich das ungarische Team mit acht Fehlern an die Spitze. Für die deutsche Equipe um Eberhard Seemann wurden es 12 Strafpunkte und damit Rang zwei in diesem Feld. Hier ritten Naomi Himmelreich auf Clenur (0), Emma Bachl mit Classic White (8), Tonys Stormanns auf Dia Nova (4) und Amy Helfrich im Sattel von Leon (8).

Ponys

Die Entscheidung bei den Ponys fiel erst am Sonntag. Hier gelang es der irischen Equipe, das Idealergebnis von null Fehlerpunkten ins Ziel zu bringen. Deutschland belegte mit vier Fehlerpunkten einen tollen zweiten Platz. Sowohl Lara Tönnissen auf Clarissa als auch Hanna Bräuer mit Cookie blieben strafpunktfrei. Bei Jonna Esser und Catness fiel eine Stange. Das Streichergebnis lieferten Emile Baurand und Ami, die noch einen Abwurf und einen Zeitfehler hatten. Rang drei sicherte sich mit acht Fehlern die französische Equipe.

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