FEI: Kein Finale mit Pferdewechsel mehr bei WM der Springreiter

Jeroen Dubbeldam (NED) ist neuer Weltmeister

Weltmeister 2014 nach Pferdewechsel: Jeroen Dubbeldam. (© Pauline von Hardenberg)

Immer wieder war heftig über das Finale mit Pferdewechsel der besten Vier bei Weltmeisterschaften diskutiert worden. Nun hat die FEI im Rahmen ihrer Generalversammlung tatsächlich beschlossen, das Reglement zu ändern.

Noch 2014 hatte es seitens der FEI geheißen, man wolle am Finale mit Pferdewechsel festhalten, weil dies besonders spannend und attraktiv für die TV-Zuschauer sei. Seit 1978 wurden die Weltmeisterschaften auf diese Weise ausgetragen. Nun gibt es eine Kehrtwende.

Weltmeister ohne Top vier-Finale

Weltmeister ist ab kommenden Jahr wie auch bei anderen Championaten das Paar mit den wenigsten Fehlerpunkten aus Team- und Einzelspringen auf dem Konto. Das bedeutet, 2018 in Tryon (USA) wird die WM bereits nach dem neuen Modus ausgetragen. Bei Fehlergleichheit im Kampf um Gold wird es ein Stechen geben.

Gravierende Änderungen

Im Rahmen der Generalversammlung wurden dieses Jahr einige gravierende Veränderungen der Regelwerke beschlossen. So beispielsweise auch, dass bei Olympischen Spielen nur noch drei statt bislang vier Paare pro Nation eine Mannschaft bilden und dass das Streichergebnis wegfällt.

Alle geänderten Regeln finden Sie hier.

  1. Ficht

    Es muss wieder mal was neues her.
    Schrecklich
    Die Funktionäre brauchen scheinbar eine Daseinsbestätigung.
    Die Welt verändert sich.
    Aber das reiten ist eine empirische Sportart
    und reiten ist eine Kunst
    Wenn einer der Weltneister werden will nicht in der Lage ist Spitzenpferde der Welt über ein anspruchsvollen Parcours zu reiten hat er es nicht verdient sich Weltmeister nennen zu dürfen.
    Der Reitsport wird immer beliebiger
    Schade


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