FEI-Sperre verkürzt: Jan-Philipp Weichert darf wieder Turniere reiten

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Jan-Philipp Weichert und Drachten (© www.toffi-images.de)

Zwei Jahre, einen Monat und 20 Tage ist es her, dass Springreiter Jan-Philipp Weichert zum letzten Mal auf einem Turnier gestartet ist. Seitdem war der 30-Jährige von der internationalen Reiterlichen Vereinigung (FEI), aufgrund einer positiven Dopingkontrolle gesperrt.

Ausgerechnet an seinem Geburtstag, dem 10. Juni 2018, war Jan-Philipp Weichert im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Balve bei einer Dopingkontrolle positiv getestet worden. Man fand bei dem international erfolgreichen Springreiter sowohl Benzoylecgonin, ein Abbauprodukt von Kokain, als auch Amphetamine. Beide Substanzen sind laut der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) im Wettkampf verboten. Die FEI verhängte daraufhin eine Sperre von vier Jahren gegen ihn.

Wie die FEI nun in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt gab, konnte am 13. Juli eine Einigung mit Jan-Philipp Weichert erzielt werden. „Das FEI Tribunal hat akzeptiert, dass der Verstoß nicht vorsätzlich geschehen ist, da die Substanzen in einem Kontext konsumiert worden sind, der in keinem Zusammenhang zum Sport steht“, heißt es darin. Weichert gab an, die Drogen am Vorabend bei seiner eigenen Geburtstagsfeier eingenommen zu haben. Er habe damit aber keinesfalls seine Leistung im Sattel beeinflussen wollen und bereue diesen Fehler zutiefst.

Die Standardstrafe von vier Jahren ist nun auf zwei Jahre verkürzt worden – und damit bereits abgegolten, da sie bereits am 2. Juli 2018 begonnen hatte. Zusätzlich muss der Reiter eine Strafe von 1500 Schweizer Franken (ca. 1400 Euro) zahlen.

 

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