Felix Haßmann siegreich im Einlaufspringen des CSI Hof Waterkant

Symbolbild (© Toffi)

Eines der höchstdotierten internationalen Springturniere Europas dieses Wochenende startete heute mit hochkarätigen Starterfeldern. Beim CSI auf Hof Waterkant in Pinneberg entschied Felix Haßmann das Vier-Sterne-Einlaufspringen für sich. Auch Hausherrin Janne Friederike Meyer-Zimmermann war erfolgreich.

Nicht weniger als 95 Reiter-Pferd-Paare gingen in der Springprüfung nach Fehlern und Zeit in der großen Tour an den Start. Wer sich da platzieren wollte, musste nicht nur null, sondern auch schnell reiten.

Ein gefundenes Fressen für Felix Haßmann, der für sein schnelles Reiten bekannt ist. Im Sattel des zehnjährigen Oldenburger Springpferde-Hengstes Pit Perigueux zeigte er ebendiese schnellste fehlerfreie Runde. 57,33 Sekunden lautete die Zeit des Perigueux-Sohns unter dem Sattel des Deutschen Meisters von 2019. Über eine Sekunde langsamer war Markus Brinkmann mit Lord Fauntleroy v. Lord Pezi. Die Zeit von 58,63 Sekunden reichte für den zweiten Platz. An dritter Stelle reihte sich der Neuseeländer Richard Gardner mit dem Colman-Sohn Calisto ein, gefolgt von Caroline Rehoff Pedersen mit Chaccieny und Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit Minimax. Letztere blieb auch mit ihrem zweiten Pferd null und reihte sich an zwölfter Stelle ein: Cornela v. Cornet Obolensky.

Gerrit Nieberg und Ben bekamen einen leichten Fehler, mit seinem Blues d’Aveline reihte sich der Aachen-Sieger aber an 13. Stelle ein.

Weitere Sieger: Stühlmeyer und Gaudiano

Zuvor war das Turnier mit zwei anderen Springen in der Zwei-Sterne-Tour gestartet. In einem Zeitspringen über 1,30 siegte der Italiener Emanuele Gaudiano mit O’Malley van de Bucxtale vor Philipp Schlaich mit Genius und Andreas Theurer mit Fioretta. Felix Haßmann wurde hier Vierter mit Catch me.

Das Zeitspringen über 1,40 Meter entschied Patrick Stühlmeyer im Sattel von Conblue für sich. Damit verwiesen die beiden Logan Massie (NZL) mit Bravado Ego Z sowie Hans-Dieter Dreher mit Prinz auf die Plätze zwei und drei.

Morgen geht es im wichtigsten Springen, der ersten Qualifikation zum Großen Preis von Holstein, schon um 30.000 Euro Preisgeld über einen 1,45 Meter Parcours als Zeitspringen. Außerdem haben die vierbeinigen Youngster und die U25-Reiter ihre ersten Auftritte.

Alle Ergebnisse aus Pinneberg finden Sie hier.

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