Genf: Kevin Staut ist der Beste der Besten

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Kevin Staut ist der Sieger des Top 10 Finals in Genf. Neben ihm: Scott Brash und Peder Fredricson (© www.chi-geneve.ch)

Zum 13. Mal trafen in Genf die zehn besten Springreiter der Welt aufeinander. Den Sieg schnappte sich der Franzose Kevin Staut.

Das prestigeträchtigste Hallenturnier überhaupt neigt sich dem Ende entgegen. Und je später das Turnier, desto höher die Gewinngelder. Heute Nachmittag wird noch um den ganz großen Pott beim Rolex Grand Prix geritten. Gestern Abend ging es nicht nur um 128.000 Euro Siegprämie, denn schon alleine der Sieg über die zehn besten Springreiter der Welt, ist Ehre genug. Seit 13 Jahren messen sich die Weltranglistenführenden im Schweizer Palexpo im Rolex Top Ten Finale. Gestern erfüllte sich der Franzose Kevin Staut den Traum vom Sieg. Erfolgspartner: der 16-jährige Reveur de Hurtebise. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Staut und Scott Brash. Der Brite hatte die ebenfalls 16-jährige Ahorn-Tochter Ursula unter dem Sattel. Scott brauchte 42,83 Sekunden, ehe die Uhr stoppte. Konkurrent Staut flog daraufhin förmlich zum Sieg und nahm Brash rund zwei Sekunden ab, 40,90 Sekunden brauchte er und konnte sein Glück kaum fassen: „Es war großartig, wie oft in wichtigen Momenten. Das sind viele Emotionen und ein absolutes Glücksgefühl für mich.“

Das Podium komplettierte der amtierende Europameister Peder Fredricson. Der Schwede hatte mit Christian schon einen Zeitfehler im ersten Umlauf, im zweiten blieb der zehnjährige KWPN-Wallach v. Namelus R ohne Fehler.

Auf Rang vier folgte der Sieger aus dem letzten Jahr: Eric Lamaze. Der hatte mit nach Genf seine blitzschnelle Stute Fine Lady gebracht. Schnell war die 14-jährige Forsyth-Tochter in 40,27 Sekunden, hatte aber im ersten Umlauf einen Abwurf. Auch schnell war der 13-jährige Nabab de Reve-Sohn Ensor de Litrange, den der Italiener Lorenzo de Luca unterm Sattel hatte. 42,08 Sekunden hätten immerhin zum zweiten Platz reichen können, doch im zweiten Umlauf kam noch ein Abwurf dazu.

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