Genf: Martin Fuchs reitet weiter auf der Erfolgswelle

Schon vergangene Woche begeisterte der Schweizer Martin Fuchs auf seinem Holsteiner PSG Future mit dem Sieg im Großen Preis bei den Gucci Masters in Paris. Auch heute waren die beiden wieder erfolgreich, diesmal im höchstdotierten Springen am Samstag des CHI Genf 2014.

Im Credit Suisse Geneva Classic setzten die beiden sich in 57,64 Sekunden gegen die Portugiesin Luciana Diniz auf Lady Lindenhof durch, einer 13 Jahre alten Selle Francais-Stute v. Grand Chef Bleus (einem Quidam de Revel-Sohn) aus einer Mutter v. Type d’Elle (v. Narcos II).

Dritte wurde die 20 Jahre alte amtierende Vize-Europameisterin Kaya Lüthi im Sattel ihres Erfolgspferdes Pret a Tout, auch dies ein Franzose, elf Jahre alt, der von Hiram Chambertin abstammt, einem Sohn des Royal Feu und damit einem Almé-Urenkel. Lüthi hatte mit Pret a Tout und weiteren Pferden in Stuttgart ihr Fünf-Sterne-Debüt gegeben und schon dort überraschend ein Rahmenspringen für sich entschieden. In Genf wurden sie nun Dritte im Hauptspringen des Samstags. Als Zwölfte gerade noch im Geld waren auch Hans-Dieter Dreher und der Hannoveraner Escudo-Sohn Embassy II.

Erstmal gab es beim CHI Genf auch eine Indoor-Vielseitigkeit, die Rolex gesponsert hatte. Hier triumphierte der Franzose Eddy Sans auf dem 13 Jahre alten Selle Francais-Wallach Nankin de la Hurie (v. Equus D’olympe) vor dem Holländer Tim Lips im Sattel von Bayro, einem achtjährigen KWPN-Wallach v. Casantos-Corland. Dritter wurde Thomas Carlile auf dem achtjährigen Sirocco du Gers v. Dorsay, der letztes Jahr Weltmeister der jungen Vielseitigkeitspferde geworden war.

Beste Deutsche war Doppel-Weltmeisterin Sandra Auffarth auf der erst sieben Jahre alten Selle Francais-Stute Thalia L’amaurial v. Parco-Diamant De Semilly. Die beiden konnten sich über Rang fünf freuen. Bei Dirk Schrade und seinem Iren Boleybawn Prince (v. Colin Diamond-Clover Hill) wurde es unter dem Strich Rang acht.

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